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Geändert am: 26.03.2025 21:03:53

Verluste an den US-Börsen -- ATX beendet Handel etwas höher -- DAX schließt tiefer -- Asiens Börsen letztlich mehrheitlich im Plus

AUSTRIA

Der heimische Aktienmarkt bewegte sich am Mittwoch leicht nach oben.

Der ATX notierte im frühen Handel bereits etwas höher, rutschte anschließend jedoch ins Minus ab. Im weiteren Verlauf legte er wieder leicht zu und verabschiedete sich letztlich 0,19 Prozent stärker bei 4.278,54 Punkten.

Im Fokus blieb das schwierige handelspolitische Umfeld. "Mit dem Start in den April wartet dann nicht nur eine neue Zollrunde aus dem Weißen Haus auf die Börse, sondern auch eine saisonal eher schwächere Phase im Jahresverlauf", merkte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets an. "Spätestens im Mai sollte dann wie immer die Frage nach dem 'Sell in May and go away' aufkommen."

Eine gewisse Vorsicht machte sich auch in der Entwicklung der Einzelsektoren bemerkbar. Gefragt waren die defensiven Versorger und die Versicherer. Letztere profitierten als stark gelaufener Sektor von Käufen vor dem Quartalsultimo. "Zu solchen Zeitpunkten räumen institutionelle Geldverwalter oft ihr Portfolio auf und trennen die Spreu vom Weizen", so Molnar. "Heißt, gut gelaufene Titel werden noch schnell gekauft, während die Schlusslichter aus dem Depot geworfen werden, um gegenüber den Kunden alles richtig gemacht zu haben."

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt bewegte sich zur Wochenmitte im Minus.

Der DAX startete fester in die Mittwochssitzung, konnte seine Gewinne jedoch nicht verteidigen und fiel ins Minus. Er verabschiedete sich 1,17 Prozent schwächer bei 22.839,03 Stellen.

Der DAX habe nach den vorangegangenen Gewinnmitnahmen am Dienstag zwar kräftig zugelegt, schrieb Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners. Doch die Umsätze seien so niedrig wie seit fünf Wochen nicht mehr gewesen, gab er zu bedenken. "Das zeigt, dass die Mehrheit der Anlegerinnen und Anleger aktuell eher abwartet. Die Ungewissheit vor der Verkündung der neuen US-Zölle ist vielen zu hoch, um jetzt in den Markt einzusteigen. Gerade Zölle gegen Autos könnten viele DAX-Unternehmen empfindlich treffen."

WALL STREET

Die US-Börsen verzeichneten zur Wochenmitte Abgaben.

Der Dow Jones verabschiedete sich mit einem Minus von 0,31 Prozent bei 42.454,79 Punkten aus dem Handel.
Der NASDAQ Composite sackte unterdessen 2,04 Prozent auf 17.899,01 Punkte ab.

Die Unsicherheit über die Zollpolitik der US-Regierung und die Auswirkungen auf den globalen Handel sorgten weiter für Zurückhaltung. Investoren hätten immer noch keine eindeutige Vorstellung davon, wie die geplanten Zölle aussähen, die in der kommenden Woche eingeführt werden sollen, heisst es. US-Präsident Donald Trump hatte am Vortag ausserdem für weitere Verwirrung gesorgt, als er sagte, er "könnte vielen Ländern Erleichterungen gewähren", was darauf hindeutet, dass einige Handelspartner der USA wahrscheinlich von den Massnahmen ausgenommen werden.

"Der sogenannte 'Befreiungstag' könnte nur der Anfang sein", sagt Pepperstone-Stratege Michael Brown. "Wie schon seit einiger Zeit ist es die mit der Politikgestaltung verbundene Unsicherheit und nicht die eigentliche Politik selbst, die solche Unsicherheit bei den Marktteilnehmern verursacht."

ASIEN

Die Börsen in Asien tendierten zur Wochenmitte mehrheitlich nach oben.

In Tokio konnte der Nikkei 225 schließlich um 0,65 Prozent zulegen auf 38.027,29 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite daneben 0,04 Prozent schwächer bei 3.368,70 Zählern.

In Hongkong ging es unterdessen aufwärts: Der Hang Seng gewann schlussendlich 0,60 Prozent auf 23.483,32 Einheiten.

Zur Wochenmitte dominierten an den Börsen in Ostasien positive Vorzeichen. Aussagen des Präsidenten der Bank of Japan vor einem Ausschuss des japanischen Parlaments belasteten nur vorübergehend etwas. BoJ-Chef Kazuo Ueda hatte weitere Zinserhöhungen in Aussicht gestellt für den Fall, dass die Inflation der Lebensmittelpreise zu einem breiteren und stärkeren Preisauftrieb führt. Damit stimmte er nach Ansicht von Beobachtern den Markt auf eine weitere Zinserhöhung ein. Die Landeswährung Yen zeigt sich davon aber unbeeindruckt und gibt nach, nachdem sie am Vortag etwas zugelegt hatte.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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