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Geändert am: 16.04.2025 13:21:15

Zollkonflikt bleibt im Fokus: ATX und DAX schwach -- Asiens Märkte waren überwiegend auf Talfahrt - Hang Seng knickt ein

AUSTRIA

Die Wiener Börse gibt am Mittwoch nach.

Der ATX tendiert kurz nach der Handelseröffnung 0,69 Prozent tiefer auf 3.888,33 Zählern. Auch weiterhin bleibt er im roten Bereich.

Belastet werden die Märkte weiter vom Handelskonflikt und damit zusammenhängend von schlechten Nachrichten des Chipkonzerns NVIDIA. Im Zollkrieg zwischen den USA und China gibt es keine Fortschritte. US-Präsident Donald Trump sagte: "Der Ball liegt bei China. China muss ein Abkommen mit uns schließen. Wir müssen keinen Deal mit denen machen". Trump hatte Sonderzölle von bis zu 145 Prozent auf chinesische Waren verhängt. Peking hatte darauf mit einer Erhöhung seiner Zölle auf US-Importe auf 125 Prozent reagiert.

Zudem drückt auf die Stimmung, dass der Halbleiter-Gigant NVIDIA von der US-Regierung mit verschärften Einschränkungen für Lieferungen von KI-Chips nach China konfrontiert wird. Dies brockt NVIDIA Einbußen in Milliardenhöhe ein. "Mit dem Exportverbot für den H20 Chip von NVIDIA nach China erleben wir im aktuellen Handelskonflikt eine neue Eskalation", schrieb Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Positive Nachrichten kamen in der Früh aus China. Mitten im Zollstreit mit den USA hat China überraschend starke Wachstumszahlen vorgelegt. Wie das Statistikamt in Peking mitteilte, lag das vorläufige Wirtschaftswachstum im ersten Vierteljahr 2025 bei 5,4 Prozent im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Wachstum von rund 5,2 Prozent gerechnet.

Nachrichten zu österreichischen Firmen gab es in der Früh kaum. Lediglich der Flughafen Wien hat Passagierzahlen für das abgelaufene Quartal gemeldet.

Impulse für die Börsen könnten die am Nachmittag anstehenden US-Konjunkturdaten bringen. Erwartet werden Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen und zur Industrieproduktion. "Vor allem der Einzelhandel hat seit Jahresanfang enttäuscht und die konjunkturellen Sorgenfalten vertieft. Im März zeichnet sich eine Erholung ab", schreiben die Analysten der Helaba.

DEUTSCHLAND

Am Mittwoch zeigt sich der deutsche Leitindex schwächer.

Der DAX gab zum Ertönen der Startglocke um 0,64 Prozent nach auf 21.117,78 Punkte. Auch anschließend verweilt er in der Verlustzone, dämmt die Abschläge im Verlauf aber etwas ein.

Ein Bericht über Signale aus China für Gesprächsbereitschaft mit den USA im Zollstreit haben die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch ein Stück weit beruhigt. Der DAX erholte sich von seinem Tagestief, für einen Dreh ins Plus reichte es aber nicht.

China sei durchaus offen für Gespräche mit den USA im zuletzt eskalierten Handelskrieg zwischen beiden Ländern, knüpfe diese aber offenbar an zahlreiche Bedingungen, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Von US-Präsident Donald Trump etwa fordere China mehr Respekt.

Zuvor hatte Trump zu diesem Thema noch einen relativ scharfen Ton angeschlagen: "Der Ball liegt bei China. China muss ein Abkommen mit uns schliessen. Wir müssen keinen Deal mit denen machen". Der US-Präsident hatte Anfang April Sonderzölle von bis zu 145 Prozent auf chinesische Waren verhängt. Peking hatte darauf mit einer Erhöhung seiner Zölle auf US-Importe auf 125 Prozent reagiert.

Zudem drückt auf die Stimmung, dass der Halbleiter-Gigant NVIDIA von der US-Regierung mit verschärften Einschränkungen für Lieferungen von KI-Chips nach China konfrontiert wird. Dies brockt NVIDIA Einbußen in Milliardenhöhe ein. "Mit dem Exportverbot für den H20 Chip von NVIDIA nach China erleben wir im aktuellen Handelskonflikt eine neue Eskalation", schrieb Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Das Umfeld bleibe volatil. "Die Zeit der Planbarkeit ist sowohl für Unternehmen als auch für Anleger erst einmal Geschichte."

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Dienstag volatil.

Der Dow Jones eröffnete die Sitzung marginal höher und wechselte im Anschluss häufig das Vorzeichen. Er beendete den Handelstag 0,38 Prozent tiefer bei 40.368,96 Punkten.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite pendelte ebenso zwischen Auf- und Abschlägen, nachdem er zum Start im Plus notierte. Er schloss 0,05 Prozent im Minus bei 16.823,17 Zählern.

Vom Tief des Dow in der vergangenen Woche hat sich der Index mittlerweile um gut 10 Prozent erholt. Doch Skepsis und Vorsicht an den Märkten waren weiterhin groß. "Man darf nicht vergessen: Märkte hassen Unsicherheit am meisten. Schlechte Nachrichten hingegen können eingepreist werden", schrieb Johanna Kyrklund, Chefanlegerin beim Vermögensverwalter Schroders. Entscheidend für das Wohl und Wehe an den Finanzmärkten sei nun, wie die restliche Welt auf die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump reagiert.

Derweil könnte China im Zollkrieg mit den USA laut Insidern nun nachlegen. China habe den Fluggesellschaften des Landes untersagt, weitere Maschinen des Flugzeugbauers Boeing abzunehmen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Der Handelsstreit zwischen den beiden Ländern war zuletzt eskaliert. US-Präsident Donald Trump hatte jüngst Sonderzölle von bis zu 145 Prozent auf chinesische Waren verhängt. Peking hatte mit einer Erhöhung seiner Zölle auf US-Importe auf 125 Prozent reagiert.

Stützend wirkten am Dienstag Konjunkturdaten, denn sie fielen nicht ganz so negativ wie erwartet aus. Die Einfuhrpreise stiegen im März weniger deutlich als erwartet. Zudem zeigte der Empire-State-Index, die erste Stimmungsumfrage im US-Industriesektor in diesem Monat, dass die Stimmungsabschwächung weitaus weniger deutlich ausfiel als prognostiziert.

Zum Beginn der Saison der Quartalsbilanzen standen unter anderem die Banken im Fokus. Die vorbörslich veröffentlichten Geschäftszahlen der Citigroup und der Bank of America wurden gut aufgenommen.

ASIEN

Die asiatischen Märkte gaben im Mittagshandel überwiegend nach.

In Tokio verlor der Nikkei 225 letztendlich 1,01 Prozent auf 33.920,40 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland konnte der Shanghai Composite daneben im Verlauf drehen und legte bis Handelsende noch um 0,26 Prozent zu auf 3.276,00 Zähler.

Der Hang Seng in Hongkong knickt unterdessen um 1,85 Prozent ein auf 21.069,76 Stellen.

In China hat sich das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal zwar unerwartet stark auf 5,4 Prozent beschleunigt. Das lag allerdings an Sondereffekten: Im Vorgriff auf die Zölle haben vor allem die USA große Mengen an chinesischen Produkten importiert. Nach Einschätzung von Goldman Sachs dürfte das Wachstum im zweiten Quartal angesichts des starken Gegenwinds durch die US-Zölle deutlich zurückgehen.

Damit bleiben die Zölle auch weiterhin das alles beherrschende Thema. US-Präsident Donald Trump sagte am Dienstag, dass China auf die USA zukommen müsse, wenn es über niedrigere Zölle verhandeln wolle. "Der Ball liegt bei China", so der US-Präsident in einem Statement im Weißen Haus: "China benötigt einen Deal mit uns, wir müssen keinen Deal mit ihnen machen."

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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16.04.25 Index für Konjunkturoptimismus
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16.04.25 Zinsentscheidung der BoC
16.04.25 BoC - Bericht zur Geldpolitik
16.04.25 Geldpolitischer Begleittext der BoC
16.04.25 NAHB Immobilienmarktindex
16.04.25 EIA Rohöl Lagerbestand
16.04.25 Pressekonferenz der BoC
16.04.25 Gründonnerstag
16.04.25 Erzeugerpreisindex ( Jahr )
16.04.25 Herstellerpreisindex (im Monatsvergleich)
16.04.25 Fed-Mitglied Hammack spricht
16.04.25 Auktion 20-jähriger Anleihen
16.04.25 Fed Powell Rede
16.04.25 Handelsbilanz (im Monatsvergleich)
16.04.25 Gesamte Netto TIC Flüsse
16.04.25 Netto Langzeit TIC Flüsse

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Aluminiumpreis 2 622,65 -51,95 -1,94
Baumwolle 0,65 0,00 -0,02
Bleipreis 1 916,00 19,45 1,03
Dieselpreis Benzin 1,57 0,00 -0,25
EEX Strompreis Phelix DE 91,70 0,60 0,66
Eisenerzpreis 104,81 -0,59 -0,56
Erdgaspreis - Natural Gas 3,28 -0,04 -1,18
Ethanolpreis 2,16 0,00 0,05
Goldpreis 3 295,47 67,14 2,08
Haferpreis 3,38 -0,04 -1,03
Heizölpreis 55,48 0,53 0,96
Holzpreis 574,00 -3,50 -0,61
Kaffeepreis 3,68 0,00 0,07
Kakaopreis 5 812,00 -149,00 -2,50
Kohlepreis 104,10 -0,40 -0,38
Kupferpreis 9 813,48 -71,88 -0,73
Lebendrindpreis 2,05 0,01 0,39
Mageres Schwein Preis 0,88 0,03 3,01
Maispreis 4,83 0,02 0,47
Mastrindpreis 2,89 0,01 0,45
Milchpreis 17,29 0,01 0,06
Naphthapreis (European) 538,99 -2,01 -0,37
Nickelpreis 15 351,00 188,50 1,24
Orangensaftpreis 3,06 0,01 0,48
Palladiumpreis 978,50 3,50 0,36
Palmölpreis 4 320,00 -30,00 -0,69
Platinpreis 963,00 2,00 0,21
Rapspreis 544,50 0,25 0,05
Reispreis 13,66 0,07 0,48
Silberpreis 32,86 0,53 1,64
Sojabohnenmehlpreis 294,10 -0,30 -0,10
Sojabohnenpreis 10,36 0,01 0,05
Sojabohnenölpreis 0,47 0,00 0,04
Super Benzin 1,67 0,00 0,18
Uranpreis 70,05 -0,65 -0,93
Weizenpreis 210,75 0,50 0,24
Zinkpreis 2 607,95 -42,75 -1,61
Zinnpreis 30 727,50 -547,50 -1,75
Zuckerpreis 0,18 0,00 0,40
Ölpreis (Brent) 65,25 0,40 0,62
Ölpreis (WTI) 61,86 0,34 0,55

Indizes in diesem Artikel

DAX 21 151,45 -0,48%
Dow Jones 40 368,96 -0,38%
NASDAQ Comp. 16 823,17 -0,05%
S&P 500 5 396,63 -0,17%
NIKKEI 225 33 920,40 -1,01%
Hang Seng 21 466,27 0,23%
ATX 3 893,80 -0,55%
Shanghai Composite 3 267,66 0,15%