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Tierwohl, Lieferketten, CO2-Ausstoß oder Nährstoffgehälter: Ernährung wandelt sich gerade von Grund auf – eine Chance für Geschäftsmodelle und Innovationen im Lebensmittelbereich, die unser Essen in Zukunft vom Feld bis zur Gabel nachhaltiger gestalten?

Du bist, was du isst!? Was so salopp klingt, hat vermutlich immer mehr Anspruch auf Richtigkeit. Schließlich spiegelt unsere Ernährung oft das wider, was uns wichtig ist. Vom Tierwohl über Regionalität bis zu einer körperbewussten Küche oder auch zur preissensiblen Ernährung. Und aus diesen unterschiedlichen Ansprüchen ergeben sich oft neue Anforderungen an die Lebensmittelindustrie, die Verbraucher glücklich machen und sich selbst für die Zukunft aufstellen will. Und das aktuell auch sehr gut schafft.

Verbraucher und Verbraucherinnen – wie steht‘s denn um uns?

Ganz oben steht bei uns das Thema Gesundheit. Bio-Lebensmittel generierten 2019 ca. 45 Milliarden Euro Umsatz, allein in Europa – und die Tendenz steigt. +22,3 % Umsatz konnte die Bio-Lebensmittel-Branche 2020 hierzulande verzeichnen (1). Die Landwirtschaft muss sich also mehr und mehr umstellen, um unserem Anspruch gerecht zu werden. Hinzu kommen die Anforderungen einer immer größer werdenden Weltbevölkerung, die ernährt werden muss. Bis 2050 rechnet die UN mit etwa 9,7 Milliarden Menschen auf dem Planeten (2). Gleichzeitig können wir Ackerflächen und Co. nicht beliebig vermehren. Innovative Lösungen müssen her – zum Beispiel mit modernster Technik.

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Vom Feld bis zur Gabel eine Chance für Technik

Alles beginnt auf dem Acker, logisch. Aber gerade hier können Innovationen Schadstoffeinsätze immens reduzieren, Ernteausfälle vermeiden und gleichzeitig gesündere Lebensmittel produzieren. Ein US-Unternehmen nutzt beispielsweise Drohnen beim Pestizideinsatz und sprüht dank modernster Technik nur dort, wo es Sinn macht. Mit dem Ergebnis, dass ca. 90 % weniger Pestizide eingesetzt werden müssen (3). Und wenn gleichzeitig ein Online-Händler Gemüse liefert und dabei 89 % seiner Transportbehälter dem Recycling zugeführt werden, schmeckt das auch der Umwelt (4). Sicherere Ernten, bessere Lieferungen – alles entspricht zum einen dem Wunsch von Verbrauchern und zum anderen den Anforderungen einer wachsenden Welt. Aber auch die Fleischindustrie steht vor großen Umbrüchen.

Fleisch, das nie eine Weide gesehen hat

Alles beginnt im Stall, denkste!? Fleisch ist – Stand heute – unsere zuverlässigste Proteinquelle. Aber auch eine der größten Ursachen für Umweltschäden. Allein ein einzelnes Burger Patty erzeugt ca. 2,5 kg CO2, verbraucht 2.500 Liter Wasser und benötigt ca. 7 Quadratmeter Fläche.
Doch mittlerweile hat die Forschung alternative Proteinquellen erschlossen und kann „Fleisch aus dem Labor“ erzeugen. Das kann 99 % weniger Wasser, 93 % weniger Fläche benötigen und 90 % weniger CO2 erzeugen (5). Gerade hier kann mit Forschung nicht nur etwas für die Umwelt getan werden, sondern auch etwas gegen den globalen Hunger.

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Nachhaltige Ernährung und Anlegen

Klingt schmackhaft, aber hat das wirklich eine Zukunft? Gute Frage, natürlich sind Prognosen schwer. Aber der Anspruch der Verbrauchenden ändert sich und eine sich wandelnde Natur macht ein Umdenken unumgänglich. Gerade die Tatsache, dass es hier nicht „nur“ um Umweltschutz, sondern auch um eine wachsende Bevölkerung und deren langfristige Ernährung geht, machen eine neue Lebensmittelbranche vermutlich langfristig relevant. Hinzukommen weitere Beispiele neben den genannten, wie die Fischerei- oder Lebensmittellieferungsindustrie, die sich gerade ebenfalls neu erfindet.

Die Zutaten für eine nachhaltige Ernährungswelt: der BGF Nutrition Fund

Der BGF Nutrition Fund ist ein sogenannter Themenfonds, da er ausschließlich Titel aus der Themenwelt Ernährung beinhaltet. Die oben angesprochenen Themen werden beispielsweise von unterschiedlichen Experten beobachtet, analysiert und anschließend aktiv auf ihre Anlagechancen hin betrachtet. Dabei erfüllen alle Titel die klaren Nachhaltigkeitsstandards heutiger Verbraucher und Verbraucherinnen und zukünftige Umweltvoraussetzungen. Die Tatsache, dass die Unternehmen innerhalb des Fonds gleichzeitig auch die 17 Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige und soziale Entwicklung erfüllen, machen den BGF Nutrition Fund auch im globalen Kontext relevant.

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## Quellen 1. BOLW.de; Zahlen und Fakten zu Ökologischen Landwirtschaft; Branchen Report 2021; Februar 2021

2. United Nations; World Population Prospects 2019; 2019

3. BlackRock, September 2021

4. BlackRock, September 2021

5. BlackRock, September 2021


Risikohinweise

Kapitalrisiko
Der Wert von Anlagen und die daraus erzielten Erträge können sowohl steigen als auch fallen und sind nicht garantiert. Anleger erhalten den ursprünglich angelegten Betrag möglicherweise nicht zurück.  Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für aktuelle oder zukünftige Ergebnisse und sollte nicht der einzige Faktor sein, der bei der Auswahl eines Produkts oder einer Strategie berücksichtigt wird.  Änderungen der Wechselkurse zwischen Währungen können dazu führen, dass der Wert von Anlagen sinkt oder steigt. Bei Fonds mit höherer Volatilität können die Schwankungen besonders ausgeprägt sein, und der Wert einer Anlage kann plötzlich und erheblich fallen. Steuersätze und die Grundlagen für die Besteuerung können sich von Zeit zu Zeit ändern

Fondsrisiken

BGF Nutrition Fund

Konzentrationsrisiko, Kontrahentenrisiko, Aktienrisiko, Anlagen in Agrarwerten, Liquiditätsrisiko

Beschreibung der Fondsrisiken

Konzentrationsrisiko

Das Anlagerisiko ist auf bestimmte Sektoren, Länder, Währungen oder Unternehmen konzentriert oder weil der Fonds nur in eine kleine Anzahl von Anlagen investiert. Folglich ist der Fonds anfällig gegenüber lokalen wirtschaftlichen, marktbezogenen, politischen oder aufsichtsrechtlichen Ereignissen. Aufgrund des Konzentrationsrisikos des Fonds könnten sich andere Risiken, denen der Fonds ausgesetzt ist, erhöhen.

Kontrahentenrisiko

Die Insolvenz von Unternehmen, die Dienstleistungen wie die Verwahrung von Vermögenswerten übernehmen oder als Gegenpartei bei Derivaten oder anderen Instrumenten handeln, kann die Anteilsklasse Verlusten aussetzen.

Aktienrisiko

Der Wert von Aktien und aktienähnlichen Papieren wird ggf. durch tägliche Kursbewegungen an den Börsen beeinträchtigt. Weitere Faktoren sind Meldungen aus Politik und Wirtschaft und  wichtige Unternehmensereignisse und -ergebnisse.

Anlagen in Agrarwerten
Anlagen in Agrarwerten werden durch Umweltbedenken, Steuern, gesetzliche Vorschriften sowie Preis- und Angebotsschwankungen beeinflusst.

Liquiditätsrisiko

Geringere Liquidität bedeutet, dass es nicht genügend Käufer oder Verkäufer gibt, um Anlagen leicht zu verkaufen oder zu kaufen.

Rechtliche Informationen

Im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR): herausgegeben von BlackRock (Netherlands) B.V., einem Unternehmen, das von der niederländischen Finanzmarktaufsicht zugelassenen ist und unter ihrer Aufsicht steht. Eingetragener Firmensitz: Amstelplein 1, 1096 HA, Amsterdam, Tel.: +31(0)-20-549-5200. Handelsregister Nr. 17068311. Zu Ihrem Schutz werden Telefonate üblicherweise aufgezeichnet.

Bei diesem Dokument handelt es sich um Marketingmaterial. BlackRock Global Funds (BGF) ist eine in offene Investmentgesellschaft niedergelassen und ansässig in Luxemburg, deren Anteile nur in bestimmten Ländern für den Vertrieb zugelassen sind. BGF steht nicht zum Vertrieb in den USA oder an US-Personen zur Verfügung. Produktinformationen zu BGF sollten in den USA nicht veröffentlicht werden. BlackRock Investment Management (UK) Limited ist die Hauptvertriebsgesellschaft von BGF und können das Marketing jederzeit beenden. Zeichnungen für den BGF sind nur gültig, wenn sie auf der Grundlage des aktuellen Verkaufsprospekts, der jüngsten Jahresberichte sowie des Dokuments mit den wesentlichen Anlegerinformationen, die in der jeweiligen Landessprache in registrierten Rechtsordnungen erhältlich sind und unter [www.blackrock.com](http://www.blackrock.com) auf den entsprechenden Produktseiten zu finden sind. Die Verkaufsprospekte, die wesentlichen Anlegerinformationen sowie die Antragsformulare stehen Anlegern in bestimmten Ländern, in denen der betreffende Fonds nicht zugelassen ist, unter Umständen nicht zur Verfügung.

Für Anleger in Österreich

Bei diesem Dokument handelt es sich um Marketingmaterial. Weitere Informationen, den Prospekt, die wichtigen Anlegerinformationen sowie die Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie kostenlos und in Papierform von der Zahlstelle in Österreich: Raiffeisen Zentralbank Österreich AG, A-1030 Wien, Am Stadtpark 9, sowie auf der Website [www.blackrock.com/at](http://www.blackrock.com/at) in deutscher und englischer Sprache. BlackRock kann die Vermarktung  jederzeit einstellen.

Für Anleger in Deutschland

Bei diesem Dokument handelt es sich um Marketingmaterial. Dies ist eine Werbung für Finanzprodukte. Weitere Informationen, den Prospekt, die wichtigen Anlegerinformationen sowie die Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie kostenlos und in Papierform von der Informationsstelle in Deutschland: BlackRock (Netherlands) B.V., Frankfurt (Germany) Branch, Frankfurt am Main, Bockenheimer Landstraße 2–4, 60306 Frankfurt am Main, sowie auf der Website [www.blackrock.com/de](http://www.blackrock.com/de) in deutscher und englischer Sprache. BlackRock kann die Vermarktung jederzeit einstellen. Zahlstelle in Deutschland ist die J.P. Morgan AG, CIB / Investor Services – Trustee & Fiduciary, Taunustor 1 (Taunus Turm), D-60310 Frankfurt am Main.

Alle hier angeführten Analysen wurden von BlackRock erstellt und können nach eigenem Ermessen verwendet werden. Die Resultate dieser Analysen werden nur bei bestimmten Gelegenheiten veröffentlicht. Die geäußerten Ansichten stellen keine Anlageberatung oder Beratung anderer Art dar und können sich ändern. Sie geben nicht unbedingt die Ansichten eines Unternehmens oder eines Teils eines Unternehmens innerhalb der BlackRock Gruppe wieder, und es wird keinerlei Zusicherung gegeben, dass sie zutreffen.

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