24.09.2019 08:24:48
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KORREKTUR: MÄRKTE USA/Moderate Gewinne nach schwachen Wachstumsdaten
In dem am Montag um 18.47 Uhr gesendeten US-Marktbericht muss es im ersten Satz des zweiten Absatzes heißen:
Den vorgelegten Daten von IHS Markit zufolge hat sich das Wachstum der US-Wirtschaft im September verstärkt (NICHT: verlangsamt).
Nachfolgend eine korrigierte Fassung:
MÄRKTE USA/Moderate Gewinne nach schwachen Wachstumsdaten
NEW YORK (Dow Jones)--Die Aktienindizes an der Wall Street zeigen sich am Montag mit leichten Gewinnen. Der Dow-Jones-Index gewinnt gegen Mittag (Ortszeit New York) 0,1 Prozent auf 26.964 Punkte. Auch für den S&P-500 und den Nasdaq-Composite geht es um 0,1 Prozent nach oben. Etwas Rückenwind erhalten die Märkte von vergleichsweise stabilen Wachstumsdaten für die US-Wirtschaft. In Europa hatten schwache Konjunkturdaten hingegen Rezessionsängste ausgelöst.
Den vorgelegten Daten von IHS Markit zufolge hat sich das Wachstum der US-Wirtschaft im September verstärkt. Der erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - verbesserte sich moderat auf 51,0 von 50,7 Punkten im Vormonat. Für IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson zeigen die Daten indes, dass die Unternehmen weiterhin mit dem Gegenwind der Handelssorgen und der erhöhten Unsicherheit über die Aussichten zu kämpfen haben. Auch wenn das Wachstum im September leicht angezogen habe, sei die Wachstumsrate im September eine der schwächsten seit 2016 gewesen.
Die Daten fielen jedoch deutlich besser aus als in Europa, wo die Einkaufsmanagerindizes für das Produktionsgewerbe für Deutschland, Frankreich und der Eurozone erheblich unter den Erwartungen lagen. Auch die Indizes für den Dienstleistungsbereich blieben unter den Prognosen.
Thema an den Märkten sind auch weiterhin die US-chinesischen Handelsgespräche. Dass eine chinesische Handelsdelegation am Freitag einen Termin auf eine Farm in Montana kurzfristig abgebrochen hat, wird von Peking heruntergespielt, während sich US-Präsident Donald Trump zuletzt gegen ein Teilabkommen mit China gewandt hatte und sich für einen umfassenden Deal aussprach.
Euro fällt unter 1,10 Dollar
Am Devisenmarkt gerät der Euro mit den mauen europäischen Wirtschaftsdaten unter Druck. Die Gemeinschaftswährung sackt unter 1,10 Dollar und notiert aktuell bei 1,0991. Dagegen zeigt sich der Greenback gegen den Yen leichter, weil die japanische Währung als sicherer Hafen in der Unsicherheit rund um die US-chinesischen Handelsbeziehungen gesucht ist. Der Dollar fällt auf 107,48 Yen nach 107,73 am späten Freitag.
Sichere Häfen sind mit den schwachen Konjunkturdaten aus Europa gesucht. Der Goldpreis steigt deutlich um 0,4 Prozent auf 1.522 Dollar. JP Morgan geht von einer anhaltenden Stärke des Edelmetalls aus, getrieben von dem Umfeld niedriger Zinsen. Am Anleihenmarkt sinkt die Zehnjahresrendite mit steigenden Notierungen um 3,5 Basispunkte auf 1,69 Prozent.
Der Ölpreis zeigt sich wenig verändert. Im Fokus steht weiter vor allem der Produktionsausfall durch die Zerstörung der saudischen Ölanlagen. Berichten zufolge könnte es eher Monate als Wochen benötigen, bis alles wiederhergestellt ist. Ein den Preis belastender Faktor ist indes, dass Iran den vor zwei Monaten beschlagnahmten britischen Öltanker "Stena Impero" wieder freigegeben hat. Der Preis für das Barrel der Sorte WTI gewinnt 0,1 Prozent auf 58,14 Dollar, Brent gibt hingegen um 0,1 Prozent nach auf 64,23 Dollar.
Apple im Plus
Am Aktienmarkt legt die Apple-Aktie 1,3 Prozent zu. Der Konzern kann sich über Ausnahmeregelungen bei Strafzöllen freuen. Die US-Regierung hat dem Konzern in zehn Fällen eine Ausnahme von den Strafzöllen auf aus China importierte Waren gewährt. Darunter sind eine Hauptplatine und ein Bauteil zur Stromversorgung, die Apple aus China bezieht.
Wegen der Aussichten auf unveränderte Preise senkt JP Morgan die Ergebnisschätzungen und Kursziele für US-Stahlunternehmen. Der geplante zusätzliche Ausstoß, die Handelsunsicherheiten und die Abschwächung der Nachfrage lasteten auf den Stahlpreisen, die sich kurz- bis mittelfristig zwischen 500 und 600 Dollar je Tonne bewegen dürften. JP Morgan senkt US Steel auf "Neutral" von "Overweight" und streicht die Aktie von der "Focus List". AK Steel wird auf "Underweight" von "Overweight" gesenkt. Nach zunächst deutlichen höheren Abgaben um 5,4 Prozent erholen sich US Steel un drehen mit 1,3 Prozent in Plus, auch AK Steel reduzieren anfänglich stärkere Verluste und notieren nun noch 0,6 Prozent leichter.
Caesars Entertainment hat mitgeteilt, eine Vereinbarung zum Verkauf von Rio All-Suite Hotel & Casino für gut 500 Millionen Dollar erzielt zu haben. Caesars steigen um 0,5 Prozent.
Dem US-Chemiekonzern Dow winkt eine beträchtliche Entschädigungszahlung. Wie das Unternehmen mitteilte, hat ein kanadisches Gericht Nova Chemicals angewiesen, 1,43 Milliarden kanadische Dollar an Dow zu zahlen (umgerechnet 978 Millionen Euro). Es geht dabei um Schäden, die Dow während eines mit Nova betriebenen Ethylen-Geschäfts in der Zeit bis 2012 entstanden sind. Die Aktie kann einstweilen nicht davon profitieren und fällt um 0,6 Prozent.
Derweil geht der Streik bei General Motors in die zweite Woche. Eine lange Reihe von Streitpunkten harrt weiter der Einigung zwischen Gewerkschaft und Konzern. Es ist der längste nationale Streik bei dem Autounternehmen seit 1970. Die Aktie verzeichnet aktuell moderate Abgaben.
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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 26.963,70 0,11 28,63 15,59
S&P-500 2.995,67 0,12 3,60 19,50
Nasdaq-Comp. 8.126,84 0,11 9,17 22,48
Nasdaq-100 7.832,63 0,12 9,08 23,74
US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 1,64 -3,3 1,68 44,2
5 Jahre 1,56 -3,8 1,60 -36,4
7 Jahre 1,63 -4,1 1,67 -61,8
10 Jahre 1,69 -3,5 1,72 -75,7
30 Jahre 2,14 -2,6 2,16 -93,1
DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:42 Uhr Fr, 17:27 Uhr % YTD
EUR/USD 1,0991 -0,24% 1,1018 1,1004 -4,1%
EUR/JPY 118,13 -0,46% 118,70 118,75 -6,1%
EUR/CHF 1,0876 -0,41% 1,0921 1,0928 -3,4%
EUR/GBP 0,8845 +0,10% 0,8851 0,8807 -1,7%
USD/JPY 107,48 -0,23% 107,73 107,91 -2,0%
GBP/USD 1,2427 -0,34% 1,2448 1,2494 -2,6%
USD/CNY 7,1185 +0,38% 7,1133 7,0911 +3,5%
Bitcoin
BTC/USD 9.814,50 -2,30% 9.893,24 10.141,25 +163,9%
ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 58,14 58,09 +0,1% 0,05 +20,6%
Brent/ICE 64,23 64,28 -0,1% -0,05 +16,0%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.522,15 1.516,75 +0,4% +5,41 +18,7%
Silber (Spot) 18,54 17,99 +3,1% +0,55 +19,7%
Platin (Spot) 954,98 944,75 +1,1% +10,23 +19,9%
Kupfer-Future 2,59 2,59 -0,1% -0,00 -2,2%
===
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/err/raz/gos/ros
(END) Dow Jones Newswires
September 24, 2019 02:24 ET (06:24 GMT)
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Aktien in diesem Artikel
Apple Inc. | 219,80 | -0,16% | |
Dow Inc | 43,60 | 0,67% | |
General Motors | 56,57 | 6,45% | |
United States Steel Corp. (U. S. Steel, US Steel) | 37,46 | -1,08% |