Gewinne verzeichnet |
17.09.2021 17:41:00
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Wiener Privatbank schrieb im 1. Halbjahr wieder schwarze Zahlen
Das Ergebnis vor Steuern stieg im ersten Halbjahr auf 3,81 Mio. Euro, nach einem Minus von 0,79 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Periodenergebnis erreichte 2,69 Mio. Euro, nach einem Verlust von 0,54 Mio. in der Vorjahresperiode. Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,54 Euro pro Stück, nach -0,11 Euro im ersten Halbjahr 2020.
Der Zinsüberschuss ist trotz gestiegener Kundenforderungen von 2,15 Mio. auf 1,88 Mio. gesunken, der Provisionsüberschuss legte jedoch um 34 Prozent auf 6,28 Mio. Euro zu. Das Ergebnis aus dem Immobilienhandel konnte ebenfalls von 1,62 Mio. Euro auf 3,53 Mio. Euro gesteigert werden. Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich auf 376,03 Mio. Euro, nach 355,63 Mio. Euro zum Jahresende 2020. Das Eigenkapital belief sich auf 40,18 Mio. Euro, die Kernkapitalquote lag bei 18,02 Prozent.
Gestiegene Marktpreise hatten eine verbesserte Bewertung der Depotvolumina zur Folge, außerdem konnte das verwaltete Kundenvermögen ausgebaut werden. Somit wuchsen die Assets under Management seit Jahresanfang um 26 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro und damit zum ersten mal über die 2-Milliarden Schwelle. Das verwaltete Depotvolumen stieg um 35 Prozent auf 1,43 Mrd. Euro, die bilanziellen Kundenforderungen erhöhten sich um 29 Prozent auf 104 Mio. Euro.
Die Wiener Privatbank zeigte sich mit ihrem Halbjahresergebnis zufrieden. Angesichts der steigenden Infektionszahlen seien erneute adverse Auswirkungen der Coronapandemie jedoch weiterhin nicht auszuschließen, hieß es in der Aussendung. Man sehe sich jedoch gut positioniert um den Wachstumskurs fortzusetzen. Im Immobilienbereich werde man sich weiter auf Finanzierung und Vertrieb von Zinshaus- und Wohnungsprojekten konzentrieren, auch der Aufbau von weiteren Beteiligungen stehe im Fokus. Der Ausbau des Kapitalmarktgeschäftes sei ein weiteres Ziel.
cgh/ivn
APA
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