15.01.2014 15:46:35
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ROUNDUP: Bank of America schließt langsam zur Konkurrenz auf
Der Sprung war vor allem auf deutlich niedrigere Rückstellungen für Kreditausfälle zurückzuführen. Weil wieder mehr Menschen Arbeit haben, zahlen sie auch ihre Raten zuverlässiger. Das entlastet die Branche schon seit einiger Zeit. Bankchef Brian Moynihan hat zudem die Kosten gedrückt durch Stellenstreichungen. So ging die Zahl der Mitarbeiter zum Jahresende um 9 Prozent auf gut 242 100 zurück. Zum Höchststand vor zwei Jahren hatte die Bank 290 500 Beschäftigte.
GUTER START IN DIE BANK-BERICHTSAISON
Die Bank of America war lange Zeit das Sorgenkind der Branche. Der Konzern hatte in der hochkochenden Finanzkrise den größten US-Immobilienfinanzierer Countrywide übernommen und sich damit massenhaft Klagen eingehandelt. Investoren hatten sich beim Verkauf von Hypothekenpapieren durch Countrywide betrogen gefühlt. Die Bank of America zahlte milliardenschwere Entschädigungen. Sein Haus arbeite weiterhin daran, die Probleme der Vergangenheit hinter sich zu lassen, erklärte Moynihan.
Zuletzt war wegen derartiger Hypothekenpapiere vor allem der größere Rivale JPMorgan (JPMorgan ChaseCo)
AKTIE STEIGT AUF HÖCHSTEN STAND SEIT FAST VIER JAHREN
Bei der Bank of America war im Gesamtjahr die Risikovorsorge für faule Kredite um 56 Prozent auf rund 3,6 Milliarden Dollar gesunken. Gleichzeitig stiegen die Erträge - die gesamten Einnahmen der Bank - um rund 7 Prozent auf fast 90 Milliarden Dollar. Das führte zu einem Gewinn, der über den Erwartungen der Analysten lag. Die Aktie legte in den ersten Handelsminuten fast drei Prozent zu und stieg damit auf den höchsten Stand seit dem Frühjahr 2010.
Im Schlussquartal alleine blieben unterm Strich 3,4 Milliarden Dollar an Gewinn hängen und damit fast fünf Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Dabei wendete die Bank einen Milliardenbetrag für Rechtsstreitigkeiten auf. Branchenkenner rechnen auch für die Zukunft mit teuren Vergleichen in Sachen Hypothekenpapiere./das/zb/DP/zb
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