Raiffeisen Aktie
WKN: 60630 / ISIN: AT0000606306
| Quartal enttäuscht Anleger |
11.05.2016 17:58:00
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RBI-Aktie bricht ein trotz Gewinnsteigerung
Direkt nach Börseneröffnung in Wien gerieten die RBI-Papiere mächtig unter Druck. Zeitweise büßten die Aktien der heimischen Bank im Mittwochsgeschäft mehr als zehn Prozent ein. Bis zum Handelsschluss erholten sich die RBI-Papiere nicht mehr von ihrem herben Kursrutsch und gingen bei 12,19 Euro 10,14 Prozent schwächer aus dem Börsentag in Wien.
Die Anleger zeigten sich enttäuscht über die Quartalsbilanz, obwohl die RBI den Gewinn von Januar bis März deutlich steigern konnte. Wie das Institut am Dienstagabend überraschend mitteilte, legte das Konzernergebnis von 83 Millionen Euro im ersten Quartal 2015 auf jetzt 114 Millionen Euro zu - eine Steigerung um über 37 Prozent. Auch das Ergebnis vor Steuern lag mit 229 Millionen Euro um 22 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres, das Ergebnis nach Steuern legte sogar um 38 Prozent auf 138 Millionen Euro zu. Was also bereitet den Anlegern Sorgen?
Von Markus Gentner/Redaktion finanzen.at
UBS spricht bei RBI von "schwachen Ergebnissen"
RBI-Chef Karl Sevelda zeigt keine allzu große Euphorie, insgesamt handele es sich um ein "zufriedenstellendes Ergebnis". Das erste Quartal habe unter dem Eindruck des anhaltenden Niedrigzinsumfelds gestanden, eine Trendwende sei nicht in Sicht. Außerdem sprachen die Analysten der UBS von "schwachen Ergebnissen". Zwar sei der konsolidierte Gewinn im ersten Jahresviertel gestiegen, Zins- und Provisionsüberschuss seien jedoch "sehr schwach" ausgefallen, bemängeln die Analysten der Schweizer Großbank. Die Unsicherheiten, die sich aus der Quartalsbilanz ergeben, werden durch die geplante Fusion der RBI mit der RZB erhöht. Ziel der Zusammenführung sei laut Mitteilung der beiden Banken vom Dienstagabend zwar die Vereinfachung der Konzernstruktur, aufgrund der komplizierten Zuständigkeiten innerhalb der Gruppe dürfte es noch zu schwerwiegenden Personalentscheidungen kommen - vor allem in den Spitzenpositionen. Bereits vor Handelsbeginn hatten die Analysten der UBS in einem Kommentar eine negative Reaktion der Aktie auf die Fusionsankündigung erwartet. Die Anleger flüchten aus der Aktie und nehmen Gewinne mit, wo das noch möglich ist.Von Markus Gentner/Redaktion finanzen.at
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