21.02.2013 11:31:30

Daimlers britische Lkw-Tochter muss Millionenstrafe zahlen

   Die Lkw-Sparte von Daimlers muss in Großbritannien wegen illegaler Preisabsprachen eine Strafe von rund 1,5 Millionen Pfund zahlen. Drei Mercedes-Nutzfahrzeughändlern aus Nord-England, Schottland und Wales wurde zudem eine Zahlung von 1,1 Millionen Pfund wegen unzulässiger Absprachen auferlegt, wie das britische Kartellamt OFT (Office of Fair Trading) mitteilte.

   Es handle sich bei den Vergehen zwar um unterschiedliche Fälle und Vergehen, allerdings hätten alle mit illegalen Absprachen zu tun, hieß es von der Wettbewerbsbehörde. Neben Preisabsprachen seien auch Geschäftsgeheimnisse ausgetauscht worden. Die von der Kartellbehörde geahndeten Vergehen liegen bereits einige Jahre zurück, sie sollen zwischen Januar 2008 und Januar 2010 passiert sein.

   Ein vierter Händler, der mit der Behörde kooperiert hatte, könnte straffrei bleiben, sofern er weiterhin mit dem Amt zusammenarbeitet. Der Händler hätte als erstes bei der Aufklärung geholfen und Beweise geliefert. Auch die Daimler-Tochter und die drei Händler haben sich kooperativ gezeigt, weshalb die ursprüngliche Strafe von 3,1 Millionen Pfund um 15 Prozent gesenkt wurde.

   Die britische Mercedes-Benz-Tochter bestätigte die Vorgänge. "Wir bedauern den Vorfall und haben viel daraus gelernt", schreibt das Unternehmen in einer Stellungnahme. Man habe die internen Kontrollen verschärft, jeder Mitarbeiter nehme an speziellen Schulungen teil.

   Kontakt zum Autor: ilka.kopplin@dowjones.com

   DJG/iko/jhe

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   February 21, 2013 05:01 ET (10:01 GMT)

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