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Geändert am: 11.04.2023 22:05:00

ATX und DAX beenden Handel stärker -- Wall Street letztlich gespalten -- Asiens Börsen schließen überwiegend höher

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt zeigte sich am Dienstag von seiner freundlichen Seite.

So eröffnete der ATX deutlich höher und lag auch anschließend klar in der Gewinnzone. Er beendete den Tag mit einem Plus von 1,15 Prozent bei 3.232,36 Punkten.

Auch das europäische Umfeld zeigte sich nach dem verlängerten Osterwochenende von seiner freundlichen Seite. Marktbeobachter verwiesen auch auf die überwiegend positiv ausgefallenen Vorgaben der Übersee-Börsen. "Die Marktteilnehmer preisen die positiven Vorgaben aus dem asiatischen und dem US-Handel ein", begründete Marktexperte Andreas Lipkow die Gewinne.

Die europäischen Märkte schlossen sich damit den US-Börsen an, die sich letztlich gut mit den Arbeitsmarktdaten vom Freitag arrangiert hatten. "Am Ostermontag fielen die Reaktionen an der Wall Street auf die weiter rückläufige Arbeitslosenquote und die leicht gestiegenen Stundenlöhne recht gelassen aus", stellte Kapitalmarktexperte Christian Henke vom Broker IG Markets fest. "Von einer neuerlichen Zinsangst war keine Rede."

Auch die politische Situation in Fernost belastete nicht. "Was die optimistischen Anleger derzeit so gar nicht interessiert, sind die zunehmenden Spannungen zwischen China und Taiwan", so Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. Er warnte allerdings vor zu viel Gelassenheit: "Sollte die Gemengelage hier eskalieren, dürfte dies auch an der Börse nicht ohne Folgen bleiben. Eine Invasion Chinas hätte mehr als nur geopolitische Folgen."

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt griffen die Anleger am Dienstag zu.

So startete der DAX fester und stand auch im weiteren Handelsverlauf im Plus. Er verließ den Tag mit einem Zuschlag von 0,37 Prozent bei 15.655,17 Zählern.

Positive Vorgaben aus den USA haben den DAX am Dienstag nach dem Osterwochenende erneut in Richtung seines Hochs seit Januar 2022 getrieben. In den USA, wo der Handel tags zuvor wieder aufgenommen worden war, hatten die Börsen auf den am Karfreitag veröffentlichten Arbeitsmarktbericht mit leichten Gewinnen reagiert. "Aus Zinsangst wurde Konjunkturoptimismus", interpretierte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets die Reaktion der US-Börsen auf den Arbeitsmarktbericht. Der weiter robuste Arbeitsmarkt mache eine Pause im Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank Fed unwahrscheinlich, erklärte er.

WALL STREET

An den US-Börsen herrschte am Dienstag keine Einigkeit.

Der Dow Jones startete am Dienstag nahezu unbewegt in den Handel, verzeichnete im weiteren Verlauf jedoch Gewinne. Er verabschiedete sich 0,29 Prozent höher bei 33.685,12 Punkten. Der technologielastige NASDAQ Composite ging mit einem Minus an den Start und ging letztlich 0,43 Prozent leichter bei 12.031,88 Zählern aus dem Geschäft.

Die US-Aktienmärkte machten am Dienstag keine großen Sprünge. Potenziell marktbewegende Konjunkturdaten stünden nicht auf der Agenda, jedoch könnten geopolitische Entwicklungen Einfluss nehmen, hieß es am Markt mit Verweis auf die zunehmenden Spannungen zwischen den USA auf der einen Seite und China sowie Russland auf der anderen.

ASIEN

Mehrheitlich mit Aufschlägen präsentierten sich die asiatischen Börsen am Dienstag.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss mit einem Gewinn von 1,05 Prozent bei 27.923,37 Zähler. Hier stützte abermals der schwache Yen.

Der neue Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Kazuo Ueda, hatte am Vortag nach Handelsende bekräftigt, dass er die ultralockere Geldpolitik seines Vorgängers Haruhiko Kuroda fortsetzen will. Es sei nicht einfach, eine Inflation von 2 Prozent auf nachhaltige und stabile Weise zu erreichen, so Ueda auf einer Pressekonferenz. In Anbetracht dessen sollte die Notenbank die negativen Zinssätze beibehalten und ihre Politik zur Steuerung der Zinskurve vorerst fortsetzen, so der neue BoJ-Gouverneur, der sein Amt am Sonntag angetreten hat.

In China verlor der Shanghai Composite bis Handelsende 0,05 Prozent auf 3.313,57 Punkte. In Hongkong zog der Hang Seng um 0,76 Prozent auf 20.485,24 Stellen an.

In Shanghai belasteten die veröffentlichten Konjunkturdaten etwas. Die Verbraucherpreise fielen im März gegenüber dem Vormonat schwächer aus als erwartet. Dies deute darauf hin, dass die wirtschaftliche Erholung in China nicht stark genug gewesen sei, um die Preise in die Höhe zu treiben, was die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die Zentralbank erhöhe, sagte Zhiwei Zhang, Ökonom bei Pinpoint Asset Management. "Da die Inflation in China sinkt und der Zinserhöhungszyklus in den USA sich dem Ende zuneigt, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die PBOC." Die Erzeugerpreise fielen im März gegenüber dem Vorjahr im Rahmen der Erwartungen aus.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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