20.12.2020 13:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Die Opferzahlen durch das Coronavirus sind in Österreich am Sonntag weiter hoch gewesen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 142 weitere Todesfälle gemeldet. In dieser Woche starben 878 Infizierte, das sind im Schnitt 125,4 pro Tag. Die Zahl der Neuinfektionen lag wie gewohnt am Sonntag mit 1.645 Fällen unter dem Durchschnitt der vergangenen sieben Tage von 2.342. In den Spitälern wurden 2.887 Betroffene behandelt (77 weniger als am Vortag), davon 475 intensiv (14 weniger).
Sorge wegen neuer Coronavirus-Variante in England
Amsterdam/London - Besorgt blicken Wissenschafter und Politiker auf eine neue Variante des Coronavirus, die sich im Südosten Englands ausbreitet. Das Land stehe vor einer enormen Herausforderung, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Sonntag. Nach ersten Erkenntnissen der Forscher ist die entdeckte Variante um bis zu 70 Prozent ansteckender als die bisher bekannte Form. Premier Boris Johnson betonte, es gebe keine Hinweise darauf, dass Impfstoffe gegen die Mutation weniger effektiv seien.
Info-Hotline zur Covid-19-Impfung ab Montag
Wien - Das Gesundheitsministerium startet am Montag gemeinsam mit der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) eine Info-Hotline zur Impfung gegen das Coronavirus. Unter der Telefonnummer 0800-555-621 kann man Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe stellen. Die Hotline ist sieben Tage die Woche, rund um die Uhr erreichbar, gab Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Sonntag bekannt.
Anschober: Habe zweite Welle nicht unterschätzt
Wien - Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat seiner Ansicht nach die zweite Welle der Corona-Pandemie nicht unterschätzt, wie er in mehreren Zeitungs-Interviews am Sonntag darlegte. "Nein, habe ich nicht", sagte er etwa zur "Presse". Man habe sich seit Juni sehr gewissenhaft darauf vorbereitet - "weil wir wussten, dass der Herbst extrem kritisch und schwierig wird". "Und dann hat diese zweite Welle ganz Europa mit einer unglaublichen Wucht getroffen", so der Minister.
Freiheitliche wollen Regierung Misstrauen aussprechen
Wien - Die FPÖ wird in der Nationalratssondersitzung am Montag "ein Regierungsmitglied" dringend laden, kündigte Klubobmann Herbert Kickl am Sonntag bei einer Pressekonferenz an. Namen nannte er noch keinen, denn ÖVP und Grüne sollen selbst einmal im Ungewissen gelassen werden, so Kickl. Außerdem wollen die Freiheitlichen der gesamten Regierung das Misstrauen aussprechen. Kickl selbst will sich übrigens weder testen noch impfen lassen.
Zwei Männer nach Wien-Anschlag festgenommen
Wien - Nach dem Terror-Anschlag in Wien vom 2. November sind zwei Personen in Wien festgenommen worden, die im Zusammenhang mit dem Attentat stehen dürften. Beide Festnahmen erfolgten am Freitag, hieß es am Sonntag seitens der Staatsanwaltschaft Wien zur APA. Auf den Tatwaffen wurden DNA-Spuren eines der Männer - eines 26-jährigen Österreichers mit afghanischen Wurzeln - gefunden. Laut "Kronen Zeitung" soll eine der Festnahmen durch die Spezialeinheit Cobra durchgeführt worden sein.
Erneuter Entführungsversuch von Schulkindern in Nigeria
Lagos - Nach der Verschleppung Hunderter Schüler durch bewaffnete Extremisten in Nordnigeria hat die Polizei am Wochenende eine weitere Entführung von Schulkinder verhindern können. Ebenfalls im Bundesstaat Katsina hatten Bewaffnete in der Nacht von Samstag auf Sonntag zunächst 80 Schüler einer islamischen Koranschule im Mahuta-Dorf in ihre Gewalt gebracht. "Sie hatten zuvor bereits vier andere Personen gekidnappt", sagte Polizeisprecher Gambo Isah am Sonntag.
Mindestens neun Tote bei Explosion in Kabul
Kabul - Bei einem mutmaßlichen Bombenschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Sonntag mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 20 weitere seien verletzt worden, darunter auch ein Abgeordneter des afghanischen Parlaments, teilte Innenminister Masoud Andarabi mit. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Andarabi sagte, laut Geheimdiensterkenntnissen wollten die militant-islamistischen Taliban vermehrt Bombenanschläge in den Städten verüben.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
(Schluss) red

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