17.07.2013 11:24:33
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Aktien Europa: Leichter vor Rede von US-Notenbankchef Bernanke
Zur Wochenmitte gilt das Interesse der Anleger dem US-Notenbankchef. Der Fed-Vorsitzende wird sich am Nachmittag vor dem Repräsentantenhaus zum geldpolitischen Kurs äußern. Mitte Juni hatte Bernanke eine erste Rückführung der milliardenschweren Anleihekäufe noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Einen Monat später wurden Äußerungen, die USA benötigten noch lange eine lockere Geldpolitik, als Relativierung aufgenommen.
Die Anleger werden laut Händlerin Anita Paluch vom Broker Gekko Markets sehr wahrscheinlich versuchen, aus Bernankes Aussagen weitere Hinweise herauszuhören, wann die Anleihekäufe zurückgefahren werden könnten. Die Worte Bernankes hätten bereits in der Vergangenheit die Aktienkurse stark bewegt.
Aus Branchensicht verzeichneten Rohstoffwerte mit einem Plus von durchschnittlich 1,37 Prozent besonders hohe Gewinne. Der weltgrößte Bergbaukonzern BHP Billiton hatte seine Eisenerzproduktion im vergangenen Quartal kräftig gesteigert. Daraufhin kletterten die Titel an der Spitze des Auswahlindex Stoxx Europe 50 um 1,72 Prozent. Analyst Peter Mallin-Jones von Canaccord sprach in einer aktuellen Studie von einem starken Quartal. Zudem seien die geplante Projekte auf gutem Wege. Die Papiere des Wettbewerbers Rio Tinto rückten um 0,80 Prozent vor.
Am Ende der Sektorübersicht verloren Aktien von Konsumgüterherstellern im Schnitt 0,65 Prozent. Der französische Kosmetikkonzern L'Oreal (LOréal) bekommt die Zurückhaltung der Verbraucher beim Kauf von Kosmetik zu spüren. Der Umsatzzuwachs auf vergleichbarer Fläche habe sie zwar etwas enttäuscht, schrieb Analystin Eva Quiroga von der UBS. Das Unternehmen entwickele sich aber weiterhin besser als der Gesamtmarkt. Die L'Oreal-Titel fielen am EuroStoxx-Ende um 3,42 Prozent auf 124,40 Euro.
Als einer der Favoriten im Leitindex der Eurozone stiegen die Aktien von ASML Holding (ASML) um 0,48 Prozent. Europas größter Chipzulieferer hatte wegen guter Geschäfte mit Speicherchipherstellern die Umsatzprognose erhöht. Laut Analyst Thomas Becker von der Commerzbank fiel der Auftragseingang im zweiten Quartal etwas höher als von ihm gedacht aus.
Novartis-Aktien (Novartis) konnten ihre Gewinne aus dem frühen Handel nicht verteidigen und fielen um 0,87 Prozent. Der Schweizer Pharmakonzern hatte seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr wegen geringerer Konkurrenz durch billigere Nachahmermedikamente nach oben geschraubt.
Die Titel von Air France-KLM sackten nach negativen Analystenkommentaren um knapp sechs Prozent ab./la/rum
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