15.01.2014 16:48:39
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Devisen: Euro sinkt unter 1,36 US-Dollar
Deutschlands Wirtschaft war im vergangenen Jahr etwas schwächer als erwartet gewachsen. Der Euro reagierte mit Verlusten. Das vergleichsweise magere Wachstum von 0,4 Prozent stützte sich ausschließlich auf den Konsum der privaten und öffentlichen Haushalte. Die Investitionen von Unternehmen und Staat waren ebenso rückläufig wie die Bauausgaben. Der Außenhandel, normalerweise das Zugpferd der deutschen Wirtschaft, bremste die Konjunktur ebenfalls aus.
Zusätzlich unter Druck geriet der Euro durch Konjunkturdaten aus den USA. Dort hatte sich die Industriestimmung trotz Kältewelle im Januar spürbar aufgehellt. Das deutet auf eine anhaltend robuste Wirtschaftsentwicklung hin. Dies wiederum würde es der US-Notenbank Fed ermöglichen, ihre extrem lockere Geldpolitik im Jahresverlauf schrittweise zurückzufahren. Die Aussicht auf weniger Zentralbankgeld lässt den Dollar steigen.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83020 (0,83145) britische Pfund (EUR/GBP), 141,86 (141,62) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2354 (1,2334) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1236,00 (1251,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 28 750,00 (28 900,00) Euro./bgf/hbr/he
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Devisenkurse
Name | Kurs | +/- | % | |
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Dollarkurs |
1,049
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-0,0023
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-0,22
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Japanischer Yen |
156,201
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-0,5540
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|
-0,35
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Britische Pfund |
0,8271
|
-0,0029
|
|
-0,35
|
Schweizer Franken |
0,9374
|
-0,0014
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|
-0,15
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Hongkong-Dollar |
8,1543
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-0,0191
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|
-0,23
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