30.09.2021 21:30:00

US-Staatsanleihen drehen ins Plus

US-Staatsanleihen haben am Donnerstag nach anfänglich leichten Verlusten ins Plus gedreht. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) legte zuletzt um 0,12 Prozent auf 131,62 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe betrug 1,53 Prozent. Sie bewegt sich damit in der Nähe ihres dreimonatigen Höchststandes.

Zuletzt hatte vor allem die Erwartung, dass die US-Notenbank schon im November mit dem Ausstieg aus ihrer lockeren Geldpolitik beginnen könnte, die Renditen angetrieben und damit die Anleihekurse unter Druck gebracht.

An diesem Donnerstag wurden gemischte Konjunkturdaten veröffentlicht. Während die US-Wirtschaft im zweiten Quartal etwas stärker gewachsen ist als bisher bekannt, stiegen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche zur Überraschung von Analysten an. Die Hilfsanträge sind ein Kurzfristindikator für den Arbeitsmarkt, der gegenwärtig besonders hohe Bedeutung für die Geldpolitik der Notenbank hat.

Große Aufmerksamkeit zieht nach wie vor der Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern auf sich. Zuletzt hat der Senat mit der Billigung eines Haushaltsgesetzes kurz vor Fristablauf einen drohenden Teil-Stillstand der Regierungsgeschäfte voraussichtlich abgewendet. Mit Zustimmung über die Parteigrenzen hinweg votierten die Abgeordneten für einen Übergangshaushalt bis zum 3. Dezember. Es wird erwartet, dass das Repräsentantenhaus ebenfalls noch an diesem Donnerstag über den Entwurf abstimmt.

sto

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