24.04.2013 20:44:59
|
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Italien/Regierungsbildung
Jetzt müssen sich nur die Parteien hinter Letta zusammenfinden. Zu einer Großen Koalition, wie es sie bisher in Italien nicht gab; denn das, worauf sich der "Technokrat" Mario Monti ein Jahr lang mit Mühe gestützt hatte, war ein lediglich von außen zusammengezwungenes Bündel hergebrachter Egoismen. Ob das Experiment gelingt, ist ungewiss. Lettas Sozialdemokraten, führungs- und richtungslos, sind eigentlich zu Entscheidungen unfähig; Berlusconi wird, wenn überhaupt, der Versuchung nur schwer widerstehen, sie zu überrollen. Monti als Dritter im Bunde ist zu schwach, um irgendetwas zu halten. So ist Lettas Bestellung ein guter Anfang, mehr nicht. Es fragt sich nur: Wenn selbst dieser Mann scheitert, wer soll dann Italien regieren?
Originaltext: Stuttgarter Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/48503 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_48503.rss2
Pressekontakt: Stuttgarter Zeitung Redaktionelle Koordination Telefon: 0711 7205-1225 newsroom.stuttgarterzeitung@stz.zgs.de

Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!