17.05.2013 20:17:59
|
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Daimler/Gewerkschaften/Werkverträge
Viele Unternehmensführungen weigern sich, ihre Arbeitnehmervertreter auch nur darüber in Kenntnis zu setzen, wo sie in welchem Umfang Werkverträge einsetzen - als ob Information ihre Entscheidungsfreiheit begrenzen würde. Solange diese Praxis Bestand hat, muss sich die Wirtschaft nicht wundern, wenn sie ins Zwielicht rückt. So geraten Vorzeigeunternehmen der Metallindustrie auf eine Stufe mit Betrieben der Fleischindustrie oder des Handels, wo unwürdiges Lohndumping mit Hilfe von Werkverträgen an der Tagesordnung ist. Mehr Transparenz und Kontrolle sind zwingend. Konzerne mit einem Selbstverständnis wie Daimler sollten da als Vorbilder vorangehen, statt sich von Politik und Gewerkschaft antreiben zu lassen.
Originaltext: Stuttgarter Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/48503 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_48503.rss2
Pressekontakt: Stuttgarter Zeitung Redaktionelle Koordination Telefon: 0711 / 7205-1225 E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de http://www.stuttgarter-zeitung.de

Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!