29.11.2012 21:15:31
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Moody's optimistischer als OECD bei Eurozonen-Wachstum
Allerdings warnt Moody's vor erheblichen Risiken bei der eigenen Prognose. "Es bleiben große Risiken, die die Wirtschaft im Abschwung festhalten können", sagte Peter Zemcik von Moody's. Er ist verantwortlich für die Ratings europäischer Länder.
Spanien und Griechenland bleiben die Sorgenkinder im Euroraum. Hier rechnen die Experten mit einem Schrumpfen der Wirtschaftsleistung von 1,5 beziehungsweise 4,2 Prozent. Für den Fall, dass Griechenland doch noch den Euro verlässt, sagen sie einen heftigen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Eurozone um 4,5 Prozent voraus.
Die beiden Schwergewichte Deutschland und Frankreich werden auch nächstes Jahr wachsen, allerdings hat Deutschland mit einem Plus von 1,2 Prozent klar die Nase vorn. Die französische Wirtschaft wird nur um 0,4 Prozent zulegen können und damit halb so stark wie von der Regierung vorhergesagt. Damit geraten deren ehrgeizige Sparziele in große Gefahr.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com DJG/DJN/chg/flf (END) Dow Jones NewswiresNovember 29, 2012 14:44 ET (19:44 GMT)
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