09.06.2014 11:04:32
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MÄRKTE EUROPA/DAX kämpft mit 10.000er Marke
Von Thomas Leppert
Knapp im Plus tendieren die europäischen Börsen am Pfingstmontag. Die Vorgaben von der Wall Street mit Rekordständen im Dow-Jones und im S&P-500-Index sorgen für kleine Kursgewinne. An den meisten Börsen wird trotz des Feiertages regulär gehandelt. Geschlossen bleiben allerdings die Aktienmärkte in Wien und Zürich. Der Dax kämpft mit der 10.000er Marke, die er in der vergangenen Woche bereits zweimal kurz übersprungen hatte. Aktuell liegt er knapp darunter bei 9.996 Punkten, entsprechend einem Plus von 0,1 Prozent. Im Tageshoch notierte er bereits bei 10.004 Punkten. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,1 Prozent auf 3.298 Punkte nach oben.
Da die Anleger an den Anleihenmärkten in den USA, Japan und der Eurozone nur noch niedrige Renditen erzielen können, dürften sie weiter an den Aktienmarkt drängen, so die Hoffnung aus Börsianersicht. Vor allem Aktien von Unternehmen, die mit ihrem Geschäftsmodell einen steten Liquiditätsfluss generieren und die Aktionäre über die Dividende am Gewinn beteiligen, dürften in den kommenden Wochen die Gewinner sein. Dazu werden unter anderem die europäischen Ölwerte gezählt. Der Sektor notiert 0,2 Prozent im Plus.
In Asien profitierten die Börsen nur vorübergehend etwas stärker von den Mai-Handelsbilanzdaten aus China und nach oben revidierten Wachstumszahlen aus Japan. Ein überraschender Rückgang der Importe und gleichzeitig gestiegene Exporte haben China im Mai einen höheren Handelsbilanzüberschuss beschert als erwartet. Vor allem der Exportanstieg um 7,0 Prozent kommt nach zuletzt nur mäßig gestiegenen Ausfuhren gut an. Etwas Sorge bereitet unterdessen der Importrückgang, zumal es erklärtes Ziel der chinesischen Regierung ist, die inländische Nachfrage als Pfeiler der Konjunktur Chinas zu stärken.
Nach den leicht besser als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktdaten aus den USA am Freitag zeigt sich der Euro weiter wenig verändert bei etwa 1,3640 Dollar. Gesucht sind weiter Anleihen aus Peripherieländern der Eurozone nach der Zinssenkung der EZB am Donnerstag. Die Renditen spanischer und italienischer Zehnjahresanleihen sinken um jeweils rund 5 Basispunkte auf 2,59 bzw 2,71 Prozent und damit neue Rekordtiefs.
Der Optimismus der Anleger für Anleihen der südeuropäischen Staaten spiegelt sich auch an den dortigen Börsen wider. Sie laufen besser als Kerneuropa und gewinnen rund 0,5 Prozent.
Bei den deutschen Einzelwerten ragen XING heraus mit einem Plus von 2,2 Prozent. Händlern zufolge hat Goldman Sachs die Aktie zum Kauf empfohlen. In London gehört die Aktie von Lloyds zu den Verlierern, sie notiert 1,5 Prozent leichter. Belastend wirkt sich ein Bericht in der Zeitung The Times aus, dass Lloyds die neuen Aktien ihrer Filialtochter TSB nur mit einem Abschlag an die Investoren bringen könne.
=== DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Fr, 17.18 Uhr EUR/USD 1,3641 -0,0% 1,3646 1,3640 EUR/JPY 139,75 -0,1% 139,94 139,83 EUR/CHF 1,2193 +0,0% 1,2188 1,2192 USD/JPY 102,46 -0,1% 102,55 102,51 GBP/USD 1,6820 +0,1% 1,6809 1,6793 === Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.comDJG/thl/gos
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June 09, 2014 04:36 ET (08:36 GMT)
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