KOSPI
20.06.2014 18:17:31
|
LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte
INDEX Stand +-% Euro-Stoxx-50 3.306,99 -0,24% Stoxx-50 3.078,16 +0,12% DAX 9.987,24 -0,17% FTSE 6.825,20 +0,25% CAC 4.541,34 -0,48% DJIA 16.971,84 +0,30% S&P-500 1.963,58 +0,21% Nasdaq-Comp. 4.363,27 +0,09% Nasdaq-100 3.801,94 +0,03% Nikkei-225 15.349,42 -0,08% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 145,83 -10
+++++ FINANZMARKT USA +++++
Dow-Jones- wie auch S&P-500-Index erreichen am Freitag neue Rekordhochs. Dabei gibt es wenig neue Impulse. Von Konjunkturseite steht nichts an. Der Verfalltermin sorgt indes für einige Bewegung. Und noch immer stützen die Aussagen der US-Notenbank vom Mittwoch, die eine lockere Geldpolitik für längere Zeit signalisiert hat. Am Anleihemarkt geben die Kurse leicht nach. Die Rendite zehnjähriger Treasurys steigt im Gegenzug um 1 Basispunkt auf 2,63 Prozent. Die Anleger zweifelten an der Aussage von Fed-Chefin Yellen, dass die jüngsten höheren Inflationswerte nur "Rauschen" seien, sagt ein Händler. Dazu passt auch, dass der Dollar wieder Oberhand hat. Der Euro fällt unter 1,36 Dollar und kostet nur noch 1,3586 Dollar. Der Goldpreis hat nach zwischenzeitlichen Gewinnmitnahmen fast schon wieder die Donnerstags-Höhen erklommen. Die Feinunze ermäßigt sich um 0,1 Prozent auf 1.318 Dollar. Die Krisenherde Irak und Ukraine sowie die Erwartung einer noch länger andauernden lockeren Geldpolitik stützen das Edelmetall. Die Ölpreise zeigen keine einheitliche Tendenz, nachdem sie in den vergangenen Tagen Auftrieb vom Konflikt im Irak erhalten haben. Das Barrel Leichtöl der US-Sorte WTI kostet 107,10 Dollar nach 106,43 am Donnerstagabend. Brent-Öl fällt dagegen unter die Marke von 115 Dollar zurück und notiert bei 114,87 Dollar. Oracle-Aktien fallen deutlicher, nachdem Quartalszahlen und Ausblick des SAP-Rivalen die Erwartungen verfehlt haben. von Smith & Wesson brechen um 11 Prozent ein, nachdem das Umsatzziel des Unternehmens enttäuscht hat. Deutlich nach unten geht es auch für Owens Corning. Der Baustoffhersteller hat in seinem ersten Quartal schlechter als erwartet abgeschnitten. GE-Aktien zeigen sich kaum verändert, nachdem Siemens und Mitsubishi Heavy Industries im Übernahmepoker um die französische Alstom ihr Gebot erhöht haben. Unterdessen hat der irische Pharmahersteller Shire die Offerte des US-Wettbewerbers AbbVie zurückgewiesen. Die AbbVie-Aktie zeigt sich leicht im Minus.
+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++
Vor dem Verfallstermin am Freitag markierte der Dax am Vormittag ein neues Allzeithoch bei 10.051 Punkten. Nach dem Verfall am Mittag kam der Index aber wieder zurück. Er schloss mit einem Minus von 0,2 Prozent. Auch im übrigen Europa gaben die Kurse überwiegend nach. Einzelwerte profitierten indessen von der Fusionswelle. So stiegen Alstom um 1,1 Prozent, nachdem sowohl Siemens und Mitsubishi Heavy Industries als auch General Electric (GE) ihre Gebote nachgebessert hatten. Siemens gewannen 0,3 Prozent. Nach Börsenschluss teilte die französische Regierung mit, sie werde 20 Prozent an Alstom kaufen. Alstom wiederum werde eine Allianz mit GE eingehen. Shire verteuerten sich in London um fast 17 Prozent. Der irische Pharmahersteller hat das Übernahmeangebot des US-Wettbewerbers AbbVie abgelehnt. Enttäuschende Geschäftszahlen des US-Wettbewerbers Oracle drückten SAP um 0,6 Prozent. Am Anleihemarkt legten die spanischen Renditen nur geringfügig zu, nachdem das Land die Einkommens- und Unternehmenssteuern gesenkt hatte. Beobachter kritisierten allerdings, dass Spanien dadurch seine Defizitziele verfehlen könnte.
+++++ Devisen +++++
DEVISEN zuletzt '+/- % Fr, 8.12 Uhr Do, 17.50 Uhr EUR/USD 1,3580 -0,32% 1,3624 1,3623 EUR/JPY 138,61 -0,15% 138,81 138,75 EUR/CHF 1,2173 0,06% 1,2167 1,2164 USD/JPY 102,08 0,18% 101,89 101,85 GBP/USD 1,7030 -0,13% 1,7052 1,7041
+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++
An den ostasiatischen Aktienbörsen haben zum Wochenschluss Abgaben überwogen. Im Irak tobten die Kämpfe zwischen den sunnitisch-islamistischen Terroristen und Regierungstruppen unvermindert weiter. US-Präsident Barack Obama hat indes ein begrenztes militärisches Eingreifen in Aussicht gestellt, blieb aber letztlich sehr vage. Doch schon die Aussicht, dass sich die USA nach ihrem Abzug aus dem Irak erneut militärisch im Krisenstaat engagieren wollen, sorgte für Unruhe an den Märkten. Abzulesen war dies in erster Linie am Rohstoffmarkt. Der Goldpreis machte auf Tagessicht einen enormen Satz, wenngleich er im asiatischen Handel wieder leicht zurückkam. Die Aussicht auf US-Militärschläge im Irak befeuerte auch den Ölpreis. Nach den Aufschlägen im Fahrwasser der positiv aufgenommenen US-Geldpolitik sprachen Händler in Sydney und Tokio von Gewinnmitnahmen nach den recht üppigen Vortagesaufschlägen, als der Nikkei auf ein Viermonatshoch gesprungen war und der australische Leitindex den höchsten Tagesgewinn des Jahres verbucht hatte. In Sydney verlor der S&P/ASX-200 rund 0,9 Prozent. In Tokio hatte die Vortagesrally zunächst eine Fortsetzung erlebt, bis der Markt ins Minus drehte. Der Nikkei-225 büßte 0,1 Prozent auf 15.349 Punkte ein. Die Börse in Seoul fiel mit größeren Abgaben aus dem Rahmen, der Kospi büßte 1,2 Prozent ein. Die südkoreanische Marine hatte ein ausgedehntes Militärmanöver in der Nähe einer umstrittenen Inselgruppe begonnen und so für diplomatische Verstimmung in Japan gesorgt. Hongkong und Schanghai schlossen mit einem knappen Aufschlag, nachdem zumindest die Leitbörse in Schanghai lange im Minus rangiert hatte. In Taiwan nahmen die Anleger dagegen nach dem jüngsten Sechsjahreshoch Gewinne mit. Unter den Einzelwerten waren vor allem Goldwerte nach dem Preissprung des Edelmetalls gefragt: In Sydney zogen Newcrest Mining um 4,0 Prozent und in Hongkong Zijin Mining Group um 2,9 Prozent an.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR
Moody's senkt Lanxess auf Baa3 von Baa2
Die Ratingagentur Moody's hat ihre Bonitätsbewertung für den Spezialchemiekonzern Lanxess gesenkt. Sie stufte das Unternehmen auf Baa3 von zuvor Baa2 herab. Gleichzeitig änderte sie den Ausblick auf stabil von negativ.
S&P bescheinigt Südzucker schwächere Bonität
Standard & Poor's hat die Bonität von Südzucker auf BBB von BBB+ gesenkt. Die Ratingagentur begründete den Schritt mit voraussichtlich höheren Verschuldungskennziffern angesichts eines sinkenden operativen Gewinns und Cashflows.
Gleichbehandlung der Prokon-Anleger in Gefahr
Über das Insolvenzverfahren um den Windkraftkonzern Prokon herrscht Streit: Betroffene haben mehrere Beschwerden gegen die Eröffnung des Verfahrens eingereicht. Der Insolvenzbeschluss des Amtsgerichts Itzehoe von Anfang Mai ist deshalb bislang nicht rechtskräftig, wie ein Sprecher des Gerichts dem Wall Street Journal Deutschland sagte. Mit dem Verfahren vertraute Juristen fürchten nun umfangreiche Auseinandersetzungen auch zu der Frage, ob einzelne Geldgeber in der Insolvenz glimpflicher davon kommen als die Masse der Anleger.
=== Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com DJG/cln(END) Dow Jones Newswires
June 20, 2014 11:46 ET (15:46 GMT)
Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.- - 11 46 AM EDT 06-20-14

Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!
Indizes in diesem Artikel
KOSPI | 2 630,29 | -0,57% |