21.02.2013 12:05:00
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Euro-Geldmarkt im Mittagshandel unbewegt
In den USA könnte ein Ende der extremen geldpolitischen Lockerung näher rücken. Zumindest nimmt unter den Mitgliedern des geldpolitischen Ausschusses der US-Notenbank (Fed) die Sorge über den extrem aggressiven Kurs nicht ab. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll (Minutes) zur Jänner-Sitzung der Fed hervor. Noch bevor die Trendwende am Arbeitsmarkt geschafft ist, könnten sich die Geldschleusen wieder zu schließen beginnen.
Die Notenbanker diskutieren demnach weiterhin intensiv über ein vorzeitiges Ende des erst Ende 2012 beschlossenen jüngsten Anleihekaufprogramms (QE3). Obwohl die Zusammensetzung der stimmberechtigten Mitglieder im Fed-Rat zu Jahresbeginn geändert wurde und etliche Experten Zulauf für die Unterstützer der ultralockeren Linie von Notenbankchef Ben Bernanke erwartet hatten, überwiegen die Sorgen vor der Geldflut.
Gegen 12.00 Uhr lauteten die Geldmarktzinssätze eines österreichischen Bankeninstituts demnach:
Taggeld 0,00 0,10 3 Monate 0,03 0,25 12 Monate 0,36 0,61
Das Fixing der Eonia-/Euribor-Zinssätze per 21. Februar lautete:
Taggeld (Vortag) 0,069 1 Woche 0,080 12 Monate 0,583
(Schluss) spe/ste
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