20.06.2013 15:46:00

Devisen Wien (EZB-Richtwerte): Euro weiterhin sehr schwach zum Dollar

Der Euro hat sich heute, am frühen Dienstagnachmittag weiterhin sehr schwach zum US-Dollar gezeigt. Gegen 15 Uhr notierte der Euro bei 1,3212 US-Dollar. Einen deutlichen Abwärtsschub beim Euro-Dollar gab es bereits am Mittwochabend in Reaktion auf die Aussagen des US-Notenbankchef Bernanke. Dieser kündigte eine Abkehr von ultraleichten geldpolitischen Kurs in den USA an und beflügelte damit den Dollar zu anderen wichtigen Währungen.

Für den Euro-Kurs liegt nun bei 1,3180 US-Dollar eine wichtige Unterstützungslinie, hieß es aus dem Devisenhandel. Sollte der Euro unter diese Marke rutschen, würde dies weitere Verkäufe und damit einen weiteren Abwärtssog beim Euro-Dollar auslösen.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3200 (zuletzt: 1,3406) Dollar ermittelt. Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,8545 (0,8558) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2319 (1,2326) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 129,26 (127,44) japanischen Yen.

Für die tschechische Krone wurde heute von der EZB ein Richtwert von 25,806 (25,686) Kronen für einen Euro und für den ungarischen Forint von 298,80 (293,99) Forint je Euro ermittelt.

Heute früh lag der Euro noch bei 1,3235 Dollar und bewegte sich im Tagesverlauf in einer Bandbreite von 1,3179 bis 1,3299 Dollar. Der Euro/Dollar-Notenkurs wurde heute von den Banken im Mittel mit 1,3150 (zuletzt: 1,3340) Dollar gestellt. Die Parität Dollar-Yen lag heute etwa um 15.00 Uhr bei 97,75 im Mittel (zuletzt: 94,98).

In London wurde heute beim Vormittags-Fixing ein Goldpreis von 1.303,25 Dollar je Feinunze (31,10 Gramm) ermittelt, nach zuletzt 1372,75 im Nachmittags-Fixing am Mittwoch.

(Schluss) ste

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