24.09.2024 11:31:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Wieder gegenseitige Angriffe Hisbollah-Israel

Beirut/Tel Aviv - Israels Armee hat nach eigenen Angaben in der Nacht auf Dienstag wieder Ziele der Hisbollah-Miliz im Südlibanon getroffen. Die Angriffe auf "Dutzende Hisbollah-Ziele" seien im Südlibanon erfolgt, teilten die Streitkräfte mit. Mehr als 50 Geschosse seien vom Libanon aus auf den Norden Israels abgefeuert worden. Die von Israels Erzfeind Iran unterstützte Hisbollah erklärte, sie habe seit der Früh mindestens sechsmal in Israel mit Raketen des Typs Fadi-1 und Fadi-2 angegriffen.

Grüne sehen Frauenrechte unter rechter Regierung in Gefahr

Wien - Die Grünen haben bei der Präsentation ihres Frauenprogramms für die Nationalratswahl ausgiebig vor einer Beschneidung von Frauenrechten unter einer rechten Regierung gewarnt. FPÖ-Chef Herbert Kickl würde Frauen zu "Engelmacherinnen" - jenen, die illegal Abtreibungen durchführen - zurückkatapultieren, sagte etwa die grüne Frauensprecherin Meri Disoski. Die Ideen im Wahlprogramm umfassen u.a. einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung und ein neues Pensionsmodell.

Nach Extremwetter jetzt wieder "freie Fahrt" auf der Donau

Wien - Die Sperre der österreichischen Donau als Folge des Extremwetters ist mit Dienstag vollständig aufgehoben worden. Sämtliche Streckenabschnitte entlang des Stroms in Österreich waren zwar schon seit Sonntagfrüh für den Verkehr freigegeben. Aufgrund eines durch das Hochwasser verursachten technischen Problems an den Schleusenkammern war die Schleuse Greifenstein aber noch blockiert und eine Durchfahrt nicht möglich. Nun heißt es wieder "freie Fahrt", so das Verkehrsministerium.

Weiter intensive Aufräumarbeiten in Niederösterreich

St. Pölten/Wien - In Niederösterreich sind die intensiven Aufräumarbeiten in vielen Regionen auch am elften Tag der Unwetterkatastrophe laut Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) weitergegangen. Hunderte freiwillige Helfer waren nach wie vor im Einsatz. Die Nachricht von der monatelangen Sperre der "neuen" Westbahnstrecke bezeichnete Mikl-Leitner am Dienstag als schweren Schlag für viele Pendlerinnen und Pendler.

Prozess gegen Hotelier nach tödlichem Balkonsturz in Linz

Linz - Nachdem im Juli 2023 zwei Gäste eines Linzer Hotels durch ein Geländer vom Balkon in den Tod gestürzt sind, ist der Betreiber am Dienstag vor Gericht gestanden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm fahrlässige Tötung vor, denn er habe die gemäß ÖNORM vorgeschriebenen Sichtkontrollen nicht durchgeführt. Laut einem Gutachter hätte er den Baumangel dann nämlich sehen müssen. Der Verteidiger will nachweisen, dass das Problem eben nicht mit freiem Auge erkennbar gewesen sei.

Berichte über Sturm auf Wuhledar in der Ostukraine

Moskau/Kiew (Kyjiw) - Russische Truppen haben staatlichen Medien und Bloggern zufolge mit der Einnahme des ostukrainischen Orts Wuhledar begonnen. "Russische Einheiten sind in Wuhledar einmarschiert - der Sturm auf die Stadt hat begonnen", schrieb etwa der in der Ukraine geborene, pro-russische Militärblogger Juri Podoljaka am Dienstag. Staatliche russische Medien meldeten, dass die in der Region Donezk gelegene Stadt in die Zange genommen worden sei; im Osten der Siedlung seien Kämpfe im Gange.

46 Menschen bei Brand in Wien aus Haus gerettet

Wien - Feuerwehr und Rettung sind in der Nacht auf Dienstag zu einem Großeinsatz in Wien-Favoriten gerast. In einem Geschäftslokal in der Senefeldergasse hatte es gegen 3.00 Uhr zu brennen begonnen. Das Feuer entwickelte so starken Rauch, dass die Menschen in den Wohnungen darüber kaum noch Luft bekamen. 46 Personen musste die Wiener Berufsfeuerwehr aus dem Haus evakuieren. Alle wurden von der Berufsrettung Wien versorgt. Zwei schwangere Frauen und ein Kind mussten ins Spital.

Zahl der Insolvenzen wächst weiter

Wien - Die schwache Konjunktur macht Unternehmen zu schaffen und sorgt für mehr Insolvenzen. In den ersten drei Quartalen 2024 steigt die Zahl der Firmeninsolvenzen voraussichtlich um rund ein Viertel (24,6 Prozent) auf 4.895 Pleiten an, wie der Kreditschutzverband KSV1870 auf Basis einer Hochrechnung erhob. Auch die Großpleiten nehmen zu: Die Zahl der Insolvenzen mit Passiva über 10 Mio. Euro verdoppelt sich im Jahresabstand von 27 auf 55. Auch Privatinsolvenzen nahmen leicht zu.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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