22.12.2018 11:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

US-Behördenstillstand wegen Streit über Trumps Mauer

Washington - Im Streit um die Finanzierung der von Präsident Donald Trump geplanten Grenzmauer zu Mexiko ist es in den USA zum teilweisen Stillstand von Regierungsbehörden gekommen. Trumps Republikanern gelang es am Freitag nicht, im Senat die notwendigen Stimmen von Demokraten für die Freigabe von fünf Milliarden Dollar (4,38 Mrd. Euro) zusammenzubekommen, die der Präsident für den Bau der Mauer fordert.

Mindestens 15 Tote bei zwei Terroranschlägen in Mogadischu

Mogadischu - Somalias Hauptstadt Mogadischu ist von zwei schweren Bombenanschlägen erschüttert worden. Ersten Polizeiberichten zufolge kamen mindestens 15 Menschen ums Leben. Bei den Explosionen am Samstag in der Nähe des Präsidentenpalastes handelte es sich offensichtlich um zwei Autobomben, die laut Polizei von islamistischen Selbstmordattentätern gezündet worden waren. Die Zahl der Todesopfer könne weiter ansteigen. Die islamistische Terrororganisation Al-Shabaab bekannte sich in einer Radiobotschaft zu den Anschlägen.

Zwei Festnahmen nach Drohnen-Alarm bei Flughafen Gatwick

London - Nach der Festnahme zweier Verdächtiger soll der tagelang durch umherfliegende Drohnen lahmgelegte Londoner Großflughafen Gatwick wieder zum Normalbetrieb zurückkehren. "Unsere Start- und Landebahn ist offen und wir streben für Samstag einen vollständigen Planbetrieb an", hieß es auf der Flughafen-Webseite. "Die Passagiere müssen aber immer noch mit Verspätungen und Flugausfällen rechnen", sagte ein Sprecher. Geplant seien am Samstag 757 Flüge mit mehr als 124.000 Passagieren. Seit Mittwochnacht sind etwa 1.000 Flüge ausgefallen oder umgeleitet worden.

Vier Palästinenser bei Konfrontationen an Gaza-Grenze getötet

Gaza - Bei Konfrontationen an Israels Grenze zum Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben vier Menschen von israelischen Soldaten getötet worden. Wie das palästinensische Gesundheitsministerium Samstagfrüh weiter mitteilte, hat ein 18-Jähriger tödliche Schussverletzungen erlitten. Am Vorabend seien im östlichen Teil des Gazastreifens drei Palästinenser getötet und weitere 40 verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch vier Sanitäter und zwei palästinensische Fotojournalisten.

"Gelbwesten"- Ein Toter bei Verkehrsunfall nahe Perpignan

Perpignan - Bei einem Verkehrsunfall im Süden Frankreichs ist ein 36-jähriger Mann ums Leben gekommen, als er mit seinem Auto in einem von "Gelbwesten" blockierten Kreisverkehr auf einen Lkw aufgefahren ist. Wie die Polizei in Perpignan mitteilte, passierte der Unfall in der Nacht auf Samstag. Es ist der zehnte Todesfall seit Beginn der Proteste gegen die französische Regierung. Die landesweit aktive Protestbewegung wollte auch am Samstag ihre Aktionen fortsetzen, in vielen Orten in Frankreich war mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Van der Bellen: Heer im nicht verfassungskonformen Zustand

Wien - Das österreichische Bundesheer befindet sich in einem nicht verfassungskonformen Zustand. Das geht aus dem Tagesbefehl zum Jahreswechsel von Bundespräsident Alexander van der Bellen, der der APA vorliegt, hervor. Darin kündigt der oberste Befehlshaber an, bei den Budgetverhandlungen im kommenden Jahr darauf zu achten, dass der "verfassungskonforme Zustand des Bundesheeres wiederhergestellt" werde.

Reduktion von Kosovo-Truppe wegen Spannungen verschoben

Prishtina (Pristina)/Wien - Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) hat am Freitag die 427 österreichischen Soldaten bei der NATO-geführten KFOR-Mission im Kosovo besucht. Dort hat sich die Lage in den letzten Wochen verschlechtert. Eine geplante Truppenreduktion wurde deshalb auf unbestimmte Zeit verschoben. Anlässlich seines Weihnachtsbesuches im Camp "Villaggio Italia", in dem der Großteil der österreichischen KFOR-Soldaten stationiert ist, bedankte sich Kunasek für deren Leistungen. "Das, was ihr tut, ist notwendig, damit das Große und Ganze funktioniert", betonte er.

Fast 300 Flüchtlinge vor libyscher Küste aus Seenot gerettet

Madrid - Fast 300 Flüchtlinge sind am Freitag im Mittelmeer aus Seenot gerettet worden. Zunächst seien mehr als 200 Menschen in Sicherheit gebracht worden, teilte die spanische Hilfsorganisation Pro Activa Open Arms mit. Sie befanden sich demnach an Bord zweier Schiffe, die zu sinken drohten. Später rettete die NGO nach eigenen Angaben ein drittes Schiff mit 90 Flüchtlingen. Unter den Geretteten seien zahlreiche Kinder und Frauen.

(Schluss) vas/mas

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