22.12.2018 09:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

US-Behördenstillstand wegen Streit über Trumps Mauer

Washington - Im Streit um die Finanzierung der von Präsident Donald Trump geplanten Grenzmauer zu Mexiko ist es in den USA zum teilweisen Stillstand von Regierungsbehörden gekommen. Trumps Republikanern gelang es am Freitag nicht, im Senat die notwendigen Stimmen von Demokraten für die Freigabe von fünf Milliarden Dollar (4,38 Mrd. Euro) zusammenzubekommen, die der Präsident für den Bau der Mauer fordert.

Zwei Festnahmen nach Drohnen-Alarm bei Flughafen Gatwick

London - Nach der Festnahme zweier Verdächtiger soll der tagelang durch umherfliegende Drohnen lahmgelegte Londoner Großflughafen Gatwick wieder zum Normalbetrieb zurückkehren. "Unsere Start- und Landebahn ist offen und wir streben für Samstag einen vollständigen Planbetrieb an", hieß es in der Früh auf der Webseite des Flughafens. Wenige Stunden zuvor hatten die Ermittlungen zu den gezielten Drohnen-Störaktionen zur Festnahme zweier Verdächtiger geführt. Von den Flugausfällen und Umleitungen infolge dutzendfacher Drohnensichtungen über dem Flugfeld waren seit Mittwochabend Hunderttausende Passagiere betroffen.

Ein Toter und ein Verletzter nach Schüssen in Wiener City

Wien - Ein Mann ist bei der Wollzeile vor einem Wiener Innenstadt-Lokal am Freitag regelrecht hingerichtet worden. Das Opfer starb durch mehrere Schüsse noch am Tatort, ein zweiter Mann befand sich in Lebensgefahr, berichtete die Polizei. Nach dem Täter wurde in ganz Wien gefahndet. Laut Medienberichten dürfte es sich um eine Abrechnung zwischen montenegrinischen Mafia-Clans gehandelt haben.

Van der Bellen: Heer im nicht verfassungskonformen Zustand

Wien - Das österreichische Bundesheer befindet sich in einem nicht verfassungskonformen Zustand. Das geht aus dem Tagesbefehl zum Jahreswechsel von Bundespräsident Alexander van der Bellen, der der APA vorliegt, hervor. Darin kündigt der oberste Befehlshaber an, bei den Budgetverhandlungen im kommenden Jahr darauf zu achten, dass der "verfassungskonforme Zustand des Bundesheeres wiederhergestellt" werde.

Reduktion von Kosovo-Truppe wegen Spannungen verschoben

Prishtina (Pristina)/Wien - Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) hat am Freitag die 427 österreichischen Soldaten bei der NATO-geführten KFOR-Mission im Kosovo besucht. Dort hat sich die Lage in den letzten Wochen verschlechtert. Eine geplante Truppenreduktion wurde deshalb auf unbestimmte Zeit verschoben. Anlässlich seines Weihnachtsbesuches im Camp "Villaggio Italia", in dem der Großteil der österreichischen KFOR-Soldaten stationiert ist, bedankte sich Kunasek für deren Leistungen. "Das, was ihr tut, ist notwendig, damit das Große und Ganze funktioniert", betonte er.

Meinl-Reisinger für Europa der zwei Geschwindigkeiten

Wien - NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger hat sich im "ZiB 2"-Interview für ein Europa der zwei Geschwindigkeiten bei wichtigen Fragen der Union ausgesprochen. "Wir können nicht zulassen, dass einige Wenige große Lösungen blockieren", sagte sie am Freitagabend. Zum pinken Ziel bei der Wahl des Europäischen Parlaments im kommenden Frühjahr äußerte sie sich zurückhaltend.

Erneut tausende Ungarn bei Protesten gegen Orban

Budapest - Der Protest gegen das umstrittene Arbeitsgesetz in Ungarn reißt nicht ab: Mehrere tausend Demonstranten zogen am Freitag erneut durch die Straßen der Hauptstadt Budapest. Oppositionspolitiker riefen zu einer Ausweitung der Proteste nach dem Jahreswechsel an. Regierungschef Viktor Orban sprach von "hysterischem Geschrei" und warf dem US-Milliardär George Soros vor, die Kundgebungen zu finanzieren.

Fast 300 Flüchtlinge vor libyscher Küste aus Seenot gerettet

Madrid - Fast 300 Flüchtlinge sind am Freitag im Mittelmeer aus Seenot gerettet worden. Zunächst seien mehr als 200 Menschen in Sicherheit gebracht worden, teilte die spanische Hilfsorganisation Pro Activa Open Arms mit. Sie befanden sich demnach an Bord zweier Schiffe, die zu sinken drohten. Später retteten die NGO nach eigenen Angaben ein drittes Schiff mit 90 Flüchtlingen. Unter den Geretteten seien zahlreiche Kinder und Frauen.

(Schluss) hhi

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