11.03.2013 14:06:14
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Rohstoffe am Mittag: US Öl unter 92, Gold unter 1.579 Dollar
New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten zeigt sich heute uneinheitlich.
Bei den Ölwerten zeigt sich wenig Bewegung. Leichtes US Öl (April-Kontrakt) notiert bei 91,88 Dollar (-0,07 Dollar). Der April-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 3,07 Dollar unverändert, der April-Kontrakt für eine Gallone unverbleites Benzin wird bei 3,25 Dollar 5 Cents fester gehandelt. Im Londoner Handel notiert der Future für Brent Crude (April-Kontrakt) bei 110,30 Dollar je Barrel und damit 0,55 Dollar leichter. Das leichte US-Öl WTI (April-Kontrakt) notiert 0,07 Dollar je Barrel leichter bei 91,88 Dollar je Barrel.
Die Futures für Edelmetalle tendieren uneinheitlich. Der Kurs für eine Feinunze Gold (April-Kontrakt) notiert 1,80 Dollar fester bei 1.578,70 Dollar. Die Feinunze Silber (März-Kontrakt) notiert 0,10 Dollar leichter bei 28,85 Dollar. Die Feinunze Platin (April-Kontrakt) wird bei 1.596,60 Dollar (-7,30 Dollar) gehandelt.
Die Industriemetalle tendieren schwächer. Aluminium notiert 19,68 Dollar leichter bei 1.949 Dollar. Kupfer tendiert 43,69 Dollar leichter bei 7.709 Dollar. Nickel notiert 77,90 Dollar leichter bei 16.652 Dollar.
Die Agrarrohstoffe tendieren hingegen überwiegend aufwärts. Der Zucker-Future (Mai-Kontrakt) notiert 0,04 Dollar fester bei 18,79 Dollar je Pfund. Der Future für Arabica-Kaffee (Mai-Kontrakt) notiert bei 143,50 Dollar je Pfund 0,55 Cents leichter. Kakao (Mai-Kontrakt) wird bei 2.113 Dollar je Tonne 7 Dollar leichter gehandelt.
Der Mais-Future (Mai-Kontrakt) notiert 3,8 Cents fester bei 707,2 Cents je Scheffel. Bei Chicago-Weizen steigt der Mai-Kontrakt um 2,0 Cents auf 699,0 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der Mai-Kontrakt 7,4 Cents fester bei 1.478,4 Cents.
Heute Morgen wurden bereits folgende Daten veröffentlicht:
Im saisonbereinigten Monatsvergleich ist der Wert des japanischen Auftragseingangs im Maschinenbau im Januar um 3,0% gesunken nachdem er im Vormonat noch um 1,6% gefallen war. Die Kernrate ohne volatile Orders ist im privaten Sektor binnen gleicher Frist um 13,1% gefallen, nach +2,8% im Vormonat. Die offizielle Vorausschätzung für das erste Quartal geht von einem Rückgang der Auftragseingänge in Höhe von 10,5% aus, nachdem der Auftragseingang im vorangegangenen Quartal um 2,8% nach oben gegangen war. Im privaten Sektor ohne die volatilen Orders liegt die Schätzung des ersten Quartals bei 0,8% nach 2,0% im Vorquartal.
Die deutsche Handelsbilanz weist für Januar einen Überschuss in Höhe von 13,7 Mrd. Euro aus nach 12,1 Mrd. Euro (revidiert von 12,0 Mrd. Euro) im Vormonat und 13,2 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Die Leistungsbilanz in Deutschland zeigt im Januar Saldo ein Plus in Höhe von 11,3 Mrd. Euro. Im Vormonat lag der Überschuss bei 20,2 Mrd. Euro (revidiert von 17,3 Mrd. Euro), im Vorjahr bei 11,0 Mrd. Euro. Die Ausfuhren sind im Januar zum Vorjahr um 3,1% auf 88,6 Mrd. Euro geklettert. Die Einfuhren nach Deutschland sind gegenüber dem Vorjahres-Januar um 2,9% auf 74,9 Mrd. Euro gestiegen.
Der deutsche Arbeitskostenindex ist im vierten Quartal 2012 um 0,8% gestiegen. Im Vergleich dazu stieg der Index der Bruttolöhne und -gehälter bei 0,9, der Index der Lohnnebenkosten bei 0,2. Zum Vorjahresquartal kletterten der Index in Deutschland um 2,9% und der Index der Bruttolöhne und Bruttogehälter um 3,3% (zuvor +3,2%), während der Index der Lohnnebenkosten auf um 1,2% (zuvor +2,0%) nach oben ging. Auf das Jahr 2012 bezogen ist der deutsche Arbeitskostenindex ist um 2,6% gestiegen. Der Index der Bruttolöhne und -gehälter stieg zum Vorjahr um 3,0, der Index der Lohnnebenkosten um 1,2.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Gesamtumsatz Umsatz im verarbeitenden Gewerbe und im Bergbau in Deutschland im Januar 2013 um 0,3% gesunken. Im Dezember 2012 hatte ein Plus von 0,3% vorgelegen nach -0,9% im November. Der Umsatz im Inland legte um 1,0% zu, während der mit dem Ausland um 1,8% nachgab. Arbeitstäglich bereinigt ergibt sich im Januar 2013 ein Umsatzrückgang um 3,0% insgesamt. Bezogen auf den Umsatz im Inland liegt ein Minus von 3,0% vor, der Umsatz mit dem Ausland war mit 1,7% rückläufig.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Gesamtumsatz im Handwerk im Jahr 2012 in Deutschland im Januar um 3,4% gesunken. Die Zahl der Beschäftigten ist nahezu unverändert geblieben.
Die französische Industrieproduktion ist gegenüber dem Vormonat um 1,2% gesunken. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich ein Rückgang um 1,5%.
Gegenüber dem Vorquartal lag das italienische BIP-Wachstum bei -0,9%, womit bereits im Vorfeld gerechnet worden war. Auf das Jahr gesehen lag das Wachstum bei -2.8%.
Der OECD Frühindikator (CLI) ist zum Vormonat um 0,1 Punkte auf 100,4 Zähler gestiegen. Im Vormonat hatte er bei 100,3 gestanden.
Die weiteren Termine des heutigen Tages im Überblick:
? 14:00 - US Ankündigung 4-wöchiger Bills ? 17:30 - US Auktion 3- u. 6-monatiger Bills (11.03.2013/rc/n/m)