+++ Das Finanz-Event für Privatanleger & Trader: 35 Expertenvorträge beim Börsentag Wien am 8. März 2025 - jetzt kostenfrei anmelden! +++ -w-
Aber Frist bis August 15.01.2014 11:34:00

OeNB und Banken raten IBAN schon zu verwenden

Oesterreichische Nationalbank (OeNB) und Banken raten aber eindringlich, im Zahlungsverkehr die neuen langen Kontonummern - IBAN und BIC - trotzdem jetzt schon zu verwenden.

Ende letzter Woche hat die EU-Kommission vorgeschlagen, die Übergangsfrist für die Umstellung auf das europäische Zahlungsverkehrsverfahren SEPA mit in Österreich 20-stelligen Kontonummern um ein halbes Jahr auf 1. August zu verschieben. Das heißt, Geldtransfers mit den alten Nummern sind bis dahin noch möglich.

Am Mittwoch hat die UniCredit Bank Austria erklärt, die Frist zur endgültigen Umstellung auf IBAN und BIC für ihre Kunden entsprechend zu verlängern - obwohl alle Vorbereitungen für den 1. Februar getroffen seien. Die Bank wird - wie auch die anderen Institute - für alle Kunden Euro-Überweisungen und -Lastschriften im alten Format bis zum Ablauf der neuen Frist weiter verarbeiten und akzeptieren.

Trotz dieser Fristverlängerung appellierte die Bank Austria heute an alle Kunden, ab sofort IBAN und BIC zu verwenden. Unternehmen, die noch Handlungsbedarf hätten, sollten die SEPA-Umstellung "unverzüglich in Angriff nehmen", die Bank richtete an säumige Firmen heute einen "eindringlichen Appell".

Der Vorschlag der EU-Kommission, die Frist für die endgültige SEPA-Umstellung in der EU-Verordnung Nr. 260/2012 zu verlängern, muss noch vom Europäischen Parlament und dem Europäischen Rat verabschiedet werden. Die Bank Austria geht aber davon aus, dass diese Fristerstreckung von den EU-Gremien wie vorgesehen beschlossen wird.

(Schluss) rf/tsk

Weitere Links:

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!