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03.04.2024 07:29:45
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Die Ölpreise legten deutlich zu. Die Notierungen für Brent und WTI stiegen um bis zu 1,8 Prozent. Teilnehmer verwiesen auf die neue Welle von Angriffen auf russische und ukrainische Energieanlagen sowie eine Eskalation der Feindseligkeiten im Nahen Osten mit einer möglichen direkten Konfrontation zwischen Israel und dem Iran.
METALLE
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 2.286,32 2.281,29 +0,2% +5,03 +10,9%
Silber (Spot) 26,40 26,14 +1,0% +0,26 +11,0%
Platin (Spot) 928,80 923,50 +0,6% +5,30 -6,4%
Kupfer-Future 4,10 4,07 +0,8% +0,03 +5,0%
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags
Der Goldpreis stieg weiter. Der Preis für die Feinunze erhöhte sich um 1,1 Prozent.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++
ERDBEBEN TAIWAN /TSMC
Der Osten Taiwans ist von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Beben hatte eine Stärke von 7,4 Prozent, wie die US Geological Survey (USGS) mitteilte. Das Epizentrum lag rund 18 Kilometer südlich der Stadt Hualien. Für Taiwan war es das schwerste Beben seit 1999. Der taiwanische Chiphersteller TSMC musste zwischenzeitlich einige Werke evakuieren.
USA / CHINA
In seinem ersten Telefonat mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping seit dem Gipfeltreffen im November hat US-Präsident Joe Biden die wachsende Besorgnis der USA über Pekings beträchtliche Unterstützung für die russische Rüstungsindustrie zum Ausdruck gebracht.
KONJUNKTUR CHINA
Bei den chinesischen Dienstleistern hat sich die Geschäftsaktivität im März verbessert. Der von Caixin und dem S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor erhöhte sich auf 52,7 (Februar: 52,5) Punkte. Der Subindex für Exporte erreichte den höchsten Wert seit Juni. Allerdings lag der Wert unter dem historischen Durchschnitt. Der offizielle Einkaufsmanagerindex war im März auf 53,0 (Vormonat: 51,4) Punkte gestiegen. Dieser Indikator ist stärker auf staatliche Großunternehmen ausgerichtet.
SWISS RE
bekommt einen neuen Vorstandschef. Der Verwaltungsrat hat Andreas Berger zum CEO ab 1. Juli ernannt. Christian Mumenthaler gibt den Posten nach acht Jahren ab. Berger leitet derzeit das Geschäftsfeld Corporate Solutions.
INTEL
Das Foundry-Geschäft von Intel hat seinen Verlust im vergangenen Jahr ausgeweitet. Der Chipkonzern sieht den Boden in der Chip-Auftragsfertigung in diesem Jahr aber erreicht. Den Break-Even will Intel in den nächsten Jahren schaffen. Der operative Verlust in der Chip-Auftragsfertigung lag 2023 bei knapp 7 Milliarden US-Dollar nach 5,2 Milliarden im Vorjahr. Der interne Umsatz sank um rund ein Drittel auf 18 Milliarden Dollar. Intel hat angepasste Ergebnisse für die vergangenen drei Jahre veröffentlicht. Das Foundry-Geschäft wird dabei neuerdings separat ausgewiesen.
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros/err/flf
(END) Dow Jones Newswires
April 03, 2024 01:30 ET (05:30 GMT)
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