Dow Jones
15.01.2014 13:31:33
|
MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte
=== +++++ MÄRKTE AKTUELL (12.44 Uhr) +++++ INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 3.587,50 +0,38% S&P-500-Future 1.836,70 +0,21% Euro-Stoxx-50 3.140,12 +0,66% Stoxx-50 2.946,37 +0,52% DAX 9.645,56 +1,10% FTSE 6.793,82 +0,40% CAC 4.301,58 +0,64% Nikkei-225 15.808,73 +2,51% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 140,66% +16
+++++ AUSBLICK Aktien USA +++++
Mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung an der Wall Street rechnen Händler zur Eröffnung am Mittwoch. Vor allem die erhöhten Wachstumsaussichten der Weltbank dürften das Sentiment stützen. Diese hat ihren Ausblick für das weltweite Wachstum im Jahr 2014 von 3 Prozent auf 3,2 Prozent erhöht. Die Organisation begründet ihre verbesserte Prognose mit der stärkeren Erholung in den USA und in der Eurozone. Zugleich warnte sie vor unsicheren Zeiten in Schwellenländern. Bei den Einzelwerten dürften die Zahlen der Bank of America im Blickpunkt stehen.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++
In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen:
13:00 Bank of America Corp, Ergebnis 4Q
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++
- US 14:30 Empire State Manufacturing Index Januar PROGNOSE: +3,00 zuvor: +0,9814:30 Erzeugerpreise Dezember PROGNOSE: +0,4% gg Vm zuvor: -0,1% gg Vm Erzeugerpreise ex Nahrung/Energie PROGNOSE: +0,1% gg Vm zuvor: +0,1% gg Vm
+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++
Der Dax ist zur Wochenmitte auf den höchsten Stand seiner Geschichte gestiegen. Bei 9.656,68 Punkten markierte der deutsche Leitindex am Mittag ein neues Rekordhoch. Der Euro-Stoxx-50 stieg immerhin auf auf ein neues Jahreshoch bei 3.143 Punkten. "Unterstützung kommt von den asiatischen Märkten", sagt Christoph Hoch von Alpha Wertpapierhandel. Dort konnten die Aktienmärkte überwiegend zulegen, vor allem in Tokio. Zudem hat die Weltbank ihre weltweite Wachstumsprognose für 2014 von 3 Prozent auf 3,2 Prozent erhöht. Die Organisation begründet dies mit der stärkeren Erholung in den USA und in der Eurozone. Am deutschen Aktienhandel scheint es für Aktien der Lufthansa keine Halten mehr zu geben. Eine Kaufempfehlung der Citigroup drückt das Papier um 4,1 Prozent nach oben. Seit Jahresbeginn hat die Aktie um fast 20 Prozent zugelegt. Allianz-Aktien verteuern sich um 2,1 Prozent. Credit Suisse hat die Aktie auf "Outperform" erhöht. Eine kurzfristige Kaufempfehlung der Bank UBS für die Stahlwerte Salzgitter und Klöckner & Co lässt beide Aktien kräftig steigen. In Paris geben Danone-Aktien um 1,4 Prozent nach. J.P. Morgan hat die Titel auf "Neutral" von "Übergewichten" gesenkt. Unilever fallen um 1,3 Prozent, nachdem J.P. Morgan das Papier auf "Untergewichten" gesenkt hat. Wegen der Kursverluste dieser beiden Schwergewichte gibt der Sektor der Lebensmittelproduzenten als einziger Sektor um 0,5 Prozent nach.
+++++ Devisen +++++
DEVISEN zuletzt '+/- % Mi, 8.38 Uhr Di, 17.35 Uhr EUR/USD 1,3626 -0,07% 1,3636 1,3675 EUR/JPY 142,0935 -0,10% 142,2324 141,8415 EUR/CHF 1,2358 0,08% 1,2348 1,2326 USD/JPY 104,2860 -0,02% 104,3080 103,7210 GBP/USD 1,6428 0,16% 1,6402 1,6450+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++
Die Vortageserholung an der Wall Street hat zur Wochenmitte auch an den ostasiatischen Aktienmärkten für steigende Kurse gesorgt. Dies galt vor allem an der Börse in Tokio, wo der Nikkei nach dem Einbruch am Dienstag seine Verluste fast wieder wettmachte. Der starke Anstieg in Tokio wurde dabei auch von der Erholung des Dollars getragen, der nach guten Einzelhandelsumsätzen aus den USA in der Spitze bis auf 104,47 Yen zulegte, nach rund 103,50 Yen am Vortag. Gesucht waren in Tokio die Werte aus dem Halbleitersektor. Daneben gewannen Toshiba 4,5 Prozent. GDF Suez hatte bestätigt, einen Teil seiner Beteiligung am Nuklearunternehmen Nu Generation an Toshiba abzugeben. In Thailand hatten die Proteste gegen die Regierung erste Auswirkungen auf die Börse. Nach den Drohungen regierungskritischer Demonstranten evakuierte die thailändische Börse Angestellte. Der Handel habe aber ungehindert fortgesetzt werden können. Der Leitindex SET verlor 0,3 Prozent auf 1.292 Punkte. Gegen den Trend ging es in Schanghai nach unten. Hier drückten wieder stärker aufkommende Bedenken hinsichtlich einer anstehenden Flut von Börsengängen auf das Sentiment. In Hongkong ging es für den Hang-Seng-Index ebenfalls nach oben. Der zwischenzeitliche Sprung über die Marke von 23.000 Punkten konnte aber nicht behauptet werden. Auch in Australien kam es nach dem Rücksetzer des Vortages zu einer Erholung. Der Goldpreis setzte seine Abwärtsbewegung fort und fiel auf 1.239 Dollar je Feinunze - ein Abschlag von vier Dollar gegenüber dem Settlement am Vortag. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte WTI zeigte sich kaum verändert zum US-Settlement des Vortages.
+++++ CREDIT +++++
Nachdem die Risikoprämien im europäischen Bondhandel am Vortag im Verlauf auf dem höchsten Stand seit vier Wochen handelten, hat sich die Situation nun wieder leicht entspannt. Dafür sorgte zum einen, dass die Wall Street die Durststrecke beendete und im Plus schloss, zum anderen, dass die Weltbank die Wachstumsprognose für die Industriestaaten erhöht hat. Unterstützt wird diese Sicht durch die am Vormittag veröffentlichten Daten aus der Eurozone. Die Industrie hat demnach im November die Produktion so stark hochgefahren wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr und damit die Einbußen der beiden Vormonate mehr als ausgeglichen. Das erhöht auch die Risikobereitschaft der Investoren.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR
Bayer nimmt Vermarktung von Akne-Mittel in Frankreich wieder auf
Der Pharmakonzern Bayer darf sein Mittel Diane-35 zur Behandlung von Akne in Frankreich wieder vermarkten. Auf Forderung der französischen Gesundheitsbehörde war der Vertrieb des Produkts in Frankreich im Mai 2013 vorübergehend eingestellt worden. Die Arzneimittelbehörde (EMA) bescheinigte dem Mittel nun aber ein positive Nutzen-Risiko-Profil.
RWE kappt erneut Investitionen in Erneuerbare Energien
Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE kappt abermals die Investitionspläne für das Geschäft mit Erneuerbaren Energien. Die Innogy genannte Ökostromsparte des Unternehmens wird nach Worten ihres Chefs Hans Bünting künftig noch weniger als die jüngst angepeilten jährlich 500 Millionen Euro für Windparks und andere Investitionen in Erneuerbare Energien ausgeben. Bünting machte am Mittwoch keine Angaben über das Ausmaß der Ausgabenkürzungen.
Daimler investiert dreistellige Millionensumme in Transporterwerk
Der Stuttgarter Autobauer Daimler steckt weiter viel Geld in seine Standorte. Im spanischen Transporterwerk in Vitoria investiert der DAX-Konzern nun rund 190 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte.
Gagfah wird für 2014 zuversichtlicher und zahlt wieder Dividende
Der Luxemburger Immobilienkonzern Gagfah erhöht seine Prognose für das laufende Jahr und stellt seinen Investoren auch wieder eine Dividende in Aussicht. Bei der für die Immobilienwirtschaft wichtigen Kennzahl Funds from Operations (FFO I), die den operativen Cashflow widerspiegelt, rechnet Gagfah 2014 mit 0,80 bis 0,82 Euro je Aktie. Das wären dann an die 35 Prozent mehr als 2013. Für das Jahr 2015 stellte Gagfah einen Anstieg auf 0,88 bis 0,90 Euro in Aussicht.
Total leidet unter Absturz der Raffineriemarge
Trotz einer geringeren Kapazität der Raffinerien leidet der französische Ölkonzern Total unter immer schwächeren Margen. Im vierten Quartal sei die Raffineriemarge auf 10,1 US-Dollar je Tonne von 10,6 Dollar im Vorquartal gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Gegenüber dem Vorjahr brach die Rendite damit deutlich ein, im Schlussquartal 2012 hatte Total noch 33,9 Dollar je Tonne erzielt
Chinas Telekomriese Huawei steigert Gewinn um fast die Hälfte
Ein brummendes Software- und Servicegeschäft haben Huawei Technologies im vergangenem Jahr einen Gewinnsprung beschert. Der chinesische Telekomausrüster, der mit Unternehmen wie Ericsson konkurriert und auch immer stärker in das Geschäft mit Smartphones und Tablets vordringt, steigerte das operative Ergebnis um fast die Hälfte. In den kommenden Jahren will Huawei das Wachstumstempo mindestens beibehalten und Rivalen wie Nokia oder Apple unter Druck setzen.
Apple-Deal mit China Mobile geht über Smartphone-Verkauf hinaus
Der iPhone-Hersteller Apple trumpft in China groß auf. Die jüngst vereinbarte Kooperation mit China Mobile umfasst weit mehr als nur den Vertrieb der hochwertigen iPhones. Beide Konzerne hätten auch eine breit angelegte Zusammenarbeit vereinbart, sagte der Verwaltungsratsvorsitzende des gemessen an der Kundenzahl größten Mobilfunkbetreibers der Welt, Xi Guohua. Apple könnte nun gegenüber der Billigkonkurrenz aus dem Reich der Mitte kräftig Boden gut machen. Aber auch der erst am Freitag beginnende iPhone-Verkauf läuft gut an. Seine Kunden hätten bereits mehrere Millionen dieser Geräte bestellt, berichtet der Chairman von China Mobile.
Tesla-Absatz im 4. Quartal elektrisiert Investoren
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
January 15, 2014 06:58 ET (11:58 GMT)
Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 58 AM EST 01-15-14
-2 of 2- 15 Jan 2014 11:58:00 UTC DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-
Die elektrischen Premium-Limousinen des US-Autobauers Tesla Motors kommen bei den Kunden besser an als gedacht. Im vierten Quartal 2013 habe Tesla 6.900 Fahrzeuge des Modells S ausgeliefert, das sind 20 Prozent mehr als vom Autobauer erwartet, sagte Tesla-Vertriebschef Jerome Guillen auf der Automesse in Detroit.
=== DJG/ros(END) Dow Jones Newswires
January 15, 2014 06:58 ET (11:58 GMT)
Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 58 AM EST 01-15-14

Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!
Indizes in diesem Artikel
Dow Jones | 43 433,12 | -0,43% |