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WKN DE: A1C9CM / ISIN: US37045V1008

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Ölpreis belastet Autobauer 09.04.2026 23:31:00

Autobauer unter Druck: Morgan Stanley nennt Top-Favoriten trotz Ölpreisrisiken

Autobauer unter Druck: Morgan Stanley nennt Top-Favoriten trotz Ölpreisrisiken

• Hohe Spritpreise könnten SUV-Nachfrage und Gewinne belasten
• Morgan Stanley sieht General Motors als Top-Pick im Sektor
• Analysten bewerten Ford zurückhaltender

Eine Analyse von Morgan Stanley zeigt, dass steigende Benzinpreise zunehmend zum entscheidenden Faktor für die Automobilbranche werden könnten. Während 2025 noch Zölle für Unsicherheit sorgten und zugleich durch Kaufanreize sowie starke Nachfrage zu hohen Umsätzen bei Herstellern wie Ford und General Motors führten, rückt nun der Ölpreis in den Mittelpunkt. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten sowie Einschränkungen wichtiger Schifffahrtsrouten haben die Energiepreise steigen lassen und sorgen für Unsicherheit entlang der Lieferketten bei Öl und Rohstoffen.

Hohe Kraftstoffpreise könnten Strategie der Autobauer unter Druck setzen

Sollten die Kraftstoffkosten über einen längeren Zeitraum hoch bleiben, rechnen die Analysten damit, dass viele Verbraucher den Autokauf verschieben oder sich eher für günstigere Modelle entscheiden, berichtet TheStreet. Besonders betroffen wären SUVs, die zuletzt stark gefragt waren und 2025 mehr als die Hälfte der Neuwagenverkäufe ausmachten. Gerade diese Fahrzeuge sind für Hersteller besonders profitabel, da ihre Margen deutlich über denen kleinerer Autos liegen. Gleichzeitig haben viele US-Autobauer ihre Produktion zuletzt stärker auf SUVs ausgerichtet, da Elektroautos aktuell teurer und weniger rentabel sind.

Ein anhaltend hoher Ölpreis könnte diese Strategie jedoch unter Druck setzen. Steigende Benzinkosten erhöhen die laufenden Ausgaben deutlich. Dadurch könnten Elektrofahrzeuge an Attraktivität gewinnen, da ihre Betriebskosten bei hohen Spritpreisen deutlich niedriger liegen.

Morgan Stanley betrachtet GM als Favorit im Sektor

Vor diesem Hintergrund sieht Morgan Stanley insbesondere General Motors gut positioniert und bestätigt die Aktie als Favorit im Sektor. Das Unternehmen habe sich auch in schwierigen Marktphasen als robust erwiesen und werde aktuell vergleichsweise niedrig bewertet, mit weiterem Aufwärtspotenzial.

Die General Motors-Aktie hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres 8,4 Prozent an Wert verloren und kostete Ende März an der US-Börse NYSE 74,50 US-Dollar. Auf lange Sicht zeigt sich jedoch eine starke Performance: Innerhalb von zwölf Monaten konnten die Anteilsscheine rund 58 Prozent an Wert gewinnen.

Nicht nur Morgan Stanley zeigt sich zuversichtlich für die General Motors-Aktie: Laut TipRanks haben in den letzten drei Monaten 19 Wall-Street-Analysten ein 12-Monats-Kursziel für General Motors abgegeben. Von ihnen empfehlen 15 die Aktie zum Kauf, während drei Analysten ein Hold-Rating vergaben und lediglich ein Analyst die Papiere zum Verkauf empfiehlt - das ergibt insgesamt ein moderates Kaufrating. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 95,50 US-Dollar, mit einer Höchstprognose von 122,00 US-Dollar und einer Tiefstprognose von 57,00 US-Dollar. Mit dem durchschnittlichen Kursziel trauen die Analysten der Aktie ein Aufwärtspotenzial von 28,19 Prozent gegenüber dem Schlusskurs von Ende März zu.

Analysten zurückhaltender bei Ford

Die Ford-Aktie stufte Morgan Stanley hingegen mit "Equal Weight" ein, auch wenn nach Kursverlusten ebenfalls Chancen gesehen werden. "Der jüngste Kursrückgang bei Ford bietet ebenfalls ein Aufwärtspotenzial von 20 % auf unser Kursziel von 14 US-Dollar. Wir weisen jedoch auf mögliche negative Auswirkungen hin, falls es in der Branche zu einer ungünstigen Verschiebung des Produktmixes (z. B. weg von Lkw) kommt", zitiert TheStreet das Unternehmen.

Die Ford-Aktie hat seit Jahresbeginn bis Ende März rund 12 Prozent an Wert verloren und kostete an der US-Börse NYSE zum Ende des ersten Quartals 11,54 US-Dollar. Innerhalb von zwölf Monaten konnten die Anteilsscheine aber immerhin rund 16 Prozent zulegen.

Für Ford zeigen sich nicht nur die Analysten von Morgan Stanley vorsichtiger: Laut TipRanks haben in den letzten drei Monaten 15 Wall-Street-Analysten ein 12-Monats-Kursziel für Ford abgegeben. Hier empfehlen nur drei Analysten die Aktie zum Kauf, während elf Analysten ein dazu raten die Aktie zu halten und ein Analyst die Papiere zum Verkauf empfiehlt, was insgesamt einem Hold-Rating entspricht. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 13,88 US-Dollar, mit einer Höchstprognose von 17,00 US-Dollar und einer Tiefstprognose von 10,00 US-Dollar. Das durchschnittliche Kursziel entspricht einer Veränderung von 20,28 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom 31. März.

Auch wenn ein möglicher Lichtblick für SUVs in den Versicherungskosten liegen könnte, da diese laut Analysen teils niedriger ausfallen als bei Limousinen, bleibt entscheidend, wie sich die Energiepreise weiter entwickeln - sie könnten die Nachfrage im Automarkt nachhaltig verschieben.

Julia Walter, Redaktion finanzen.at

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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