12.11.2025 05:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Ermittler fordern bis zu 2.430 Jahre Haft für Erdogan-Gegner

Istanbul/Ankara - Dem inhaftierten Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu droht in der Türkei eine Haftstrafe bis zum Tod - die Staatsanwaltschaft fordert jedoch noch viel mehr. Weit mehr als 2.000 Jahre soll der prominente Gegner von Präsident Recep Tayyip Erdogan ins Gefängnis, wie die Istanbuler Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, unter anderem wegen der Gründung und Leitung einer kriminellen Vereinigung sowie wegen Bestechung und Geldwäsche.

Protest vor dem Parlament gegen Dinghofer-Symposium

Wien - Von Protesten begleitet hat am Dienstagabend das Dinghofer-Symposium der FPÖ im Parlament stattgefunden. Zeithistoriker und die anderen Parteien sahen die Veranstaltung, zu der Nationalratspräsident Walter Rosenkranz geladen hat, als posthume Ehrung eines deklarierten Antisemiten. Vor dem Hohen Haus gab es eine Demo von Jugendorganisationen und ein "Protest-Symposium". Rosenkranz sprach am Abend von "Skandalisierung" und ist für weitere Dinghofer-Symposien im Parlament.

Taifun "Fung-wong" löst Überschwemmungen in Taiwan aus

Taipeh - Der Taifun "Fung-wong" hat an der Ostküste Taiwans schwere Überschwemmungen ausgelöst und Tausende Menschen in die Flucht getrieben. Mehr als 8.300 Menschen wurden vor dem Sturm in Sicherheit gebracht, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Mindestens 51 Menschen wurden verletzt. TV-Bilder zeigten teils mannshohe Fluten in der ländlichen Region Yilan, wo Soldaten bei der Rettung von eingeschlossenen Bewohnern halfen.

Indigene Aktivisten stürmen Gelände der Klimakonferenz

Belem - Zahlreiche indigene Aktivisten und ihre Unterstützer sind auf das hochgesicherte Gelände der Weltklimakonferenz im brasilianischen Bel�m eingedrungen. Videos südamerikanischer Medien zeigen, wie sie Dienstagabend gewaltsam eine Tür aufbrachen und sich ein Gerangel mit Sicherheitskräften lieferten. Auf Instagram-Videos mehrerer Aktivisten war zu sehen, wie eine große Menschentraube von Demonstranten auf den Fluren des Konferenzzentrums Fahnen schwenkte und protestierte.

US-Repräsentantenhaus berät über Budget

Washington - Das US-Repräsentantenhaus berät am Mittwoch (18.00 Uhr MEZ) über ein Übergangsbudget und damit ein mögliches Ende des Teilstillstands der Regierungsgeschäfte. Seit 1. Oktober werden Behördenmitarbeiter nicht mehr bezahlt, Tausende Flüge wurden wegen Personalengpässen gestrichen und Millionen US-Amerikaner bekommen keine Lebensmittelhilfe mehr, weil ohne beschlossenen Haushalt kein Geld fließt. Es ist der längste Shutdown der US-Geschichte.

Macron und Abbas planen Komitee hin zu Palästinenserstaat

Paris - Frankreich und die Palästinensische Autonomiebehörde wollen in einem gemeinsamen Komitee an der Festigung eines palästinensischen Staates arbeiten. "Dieses Komitee wird sich mit allen rechtlichen, verfassungsrechtlichen, institutionellen und organisatorischen Aspekten befassen", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach einem Gespräch mit Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas in Paris. Der Ausschuss solle auch zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung beitragen.

Nach Amoklauf: Eltern wollen Staat verklagen

Graz - Die Eltern von sieben beim Amoklauf im Juni in Graz getöteten Schülern wollen mit Amtshaftungsklage gegen die Republik Österreich vorgehen. Sie werden von der Grazer Anwältin Karin Prutsch-Lang vertreten und diese will in den kommenden Tagen ein entsprechendes Schreiben an die Finanzprokuratur schicken, kündigte sie am Dienstag in einer Presseaussendung an. Entscheidend sind dabei wohl die Umstände des Waffenbesitzes des Täters.

Migration: Ausnahme bei Solidaritätspflicht für Österreich

Brüssel - Die EU-Kommission hat am Dienstag einen ersten Schritt zur Einrichtung des "Solidaritätspools" im Rahmen des Migrations- und Asylpakts der EU unternommen und gleichzeitig Österreich und fünf weiteren Ländern eine Ausnahme von der Solidaritätspflicht in Aussicht gestellt. "Solidarität ist keine Einbahnstraße", sagte dazu Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP). Österreich sei zu lange eines der Länder mit der höchsten Pro-Kopf-Belastung an Asylanträgen gewesen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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