10.08.2019 05:37:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Moskau - Im Norden Russlands ist bei einem missglückten Test auf einem Militärgelände offenbar Radioaktivität freigesetzt worden. Nach Medienberichten haben sich Anrainer mit Jod, das bei radioaktiver Verstrahlung helfen kann, eingedeckt. Bei dem Unfall starben nach einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur RIA fünf Menschen. Zuvor war von zwei Toten die Rede gewesen. Nach dem Unglück am Donnerstag hatte das russische Verteidigungsministerium betont, dass keine Schadstoffe ausgetreten seien. Zu dem Unfall kam es nach Angaben der russischen Atombehörde Rosatom beim Probelauf eines Raketenmotors für flüssigen Treibstoff gekommen. Amerikanische Experten vermuten, dass es beim Test eines neuartigen Marschflugkörpers mit Atomantrieb zu einer Explosion gekommen ist.
Nordkorea feuerte offenbar erneut Raketen ab - Trump äußert Verständnis dafür
Seoul - Nordkorea hat offenbar erneut Raketen getestet - nur Stunden, nachdem US-Präsident Donald Trump Verständnis für Machthaber Kim Jong-un geäußert hatte. Die Geschoße stürzten ins Meer. Es war bereits der fünfte nordkoreanische Raketentest in zwei Wochen. Zuletzt feuerte Pjöngjang am Dienstag zwei mutmaßliche Kurzstreckenraketen ab - nur einen Tag nach Beginn von Militärübungen zwischen den USA und Südkorea. Gestern zeigte Trump Verständnis für Kims Kritik an den Militärmanövern. Er selbst habe die Übungen selbst "nie gemocht".
Italienisches Parlament berät am Montag über Misstrauensantrag gegen die Regierung
Rom - Das italienische Parlament berät Anfang kommender Woche über einen Termin für das Misstrauensvotum gegen den parteilosen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte. Der Präsident des Senats setzte für Montag ein Treffen der Fraktionsvorsitzenden an, während die Chefs der Fraktionen in der Abgeordnetenkammer am Dienstag zusammenkommen wollen. Innenminister Matteo Salvini hatte die Koalition seiner rechten Lega und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung von Vizeregierungschef Luigi Di Maio am Donnerstag für gescheitert erklärt. Er forderte schnellstmöglich Neuwahlen, gestern brachte die Lega einen Misstrauensantrag gegen Conte im Senat ein. Spricht der Senat Conte sein Misstrauen aus, müsste der Regierungschef seinen Rücktritt einreichen - eine Abstimmung in der Abgeordnetenkammer wäre dann nicht mehr notwendig. Präsident Sergio Mattarella muss dann entscheiden, ob er das Parlament auflöst.
100.000 Menschen in Moskau bei Protesten erwartet
Moskau - Nach massiver Gewalt der Polizei gegen friedliche Demonstranten hat die russische Opposition zu Massenprotesten für Samstag (13.00 Uhr MESZ) in Moskau aufgerufen. Erwartet werden rund 100.000 Teilnehmer. Es geht zum einen um Willkür der Behörden bei den gewaltsamen Festnahmen bei ungenehmigten Demonstrationen in Moskau. Zum anderen will die Opposition die Zulassung zur Stadtratswahl erreichen. Regierungskritiker sind bei der Wahl am 8. September wegen angeblicher Formfehler bei ihren Registrierungsanträgen nicht zugelassen.
Hongkonger wollen erneut demonstrieren
Hongkong - Hongkongs Protestbewegung will am Samstag wieder auf die Straße gehen. Geplant sind Protestmärsche und Kundgebungen. Auch am Flughafen, wo sich bereits am Freitag Hunderte Demonstranten versammelt hatten, soll wieder protestiert werden. In Hongkong kommt es seit zwei Monaten immer wieder zu großen Protesten und Ausschreitungen. Auslöser für die Demonstrationen war ein Gesetzentwurf zur Auslieferung mutmaßlicher Krimineller an China. Die Demonstrationen haben sich aber zu einer breiteren Bewegung gegen die Regierung und das harte Vorgehen der Polizei entwickelt.
57-jähriger Oberösterreicher starb nach Badeunfall
Linz - Ein 57-jähriger Mann ist Donnerstag nach einem Badeunfall in Linz am Weg ins Krankenhaus gestorben. Er war im Kleinen Weikerlsee untergangen und konnte zwar zunächst erfolgreich reanimiert werden. Aber am Transport zum Med Campus III starb er dann doch. Der Weikerlsee ist ein künstlich angelegtes Naherholungsgebiet im Südosten von Linz.
Mindestens zwei Tote bei Bootskollision in Griechenland
Athen - Zwei Menschen sind am Freitagabend bei einer Kollision eines Schlauchbootes mit einem Holzboot in Griechenland ums Leben gekommen. Eine Frau schwebte zudem in Lebensgefahr. Die Opfer seien Griechen, berichtete die halbamtliche Nachrichtenagentur ANA MPA unter Berufung auf die Küstenwache. Das Unglück ereignete sich vor der Küste der Touristenregion von Porto Heli auf der Halbinsel Peloponnes.
Verletzte und schwere Schäden durch Tornado in Luxemburg
Luxemburg - Ein Tornado hat am Freitagabend im Südwesten von Luxemburg schwere Schäden angerichtet. 14 Menschen wurden nach Angaben der luxemburgischen Regierung verletzt, davon zwei schwer. Besonders hart getroffen habe es die Orte Petingen und Käerjeng. Dort wurden einer offiziellen Mitteilung zufolge insgesamt rund 160 Häuser beschädigt oder abgedeckt. Mehr als 1.000 Notrufe gingen innerhalb weniger Minuten bei Polizei und Feuerwehr ein. In den beiden Orten wurden Notunterkünfte für Bürger eröffnet, die durch den Tornado obdachlos wurden.
(Schluss) mri
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